#02 – Frieda & Trixi: Zwei starke Frauen sprechen über Führung, Tourismus und Ihr Wirken.

Shownotes

TIDEN – Zwischen Dünen und Lüüd Geschichten vom Meer. Von Menschen. Für dich. 🎧 Zu hören auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube Links & Social Media 📱 Instagram: TIDEN – Zwischen Dünen und Lüüd 🎙️ Weitere Folgen überall dort, wo es Podcasts gibt. Hashtags #TidenPodcast #Borkum #ZwischenDünenUndLüüd #Nordsee #Inselleben #Inselgeschichten #PodcastDeutschland #Unternehmertum #Gastronomie #Gastfreundschaft #FrauenInFührung #Tourismus #ZukunftBorkum

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00:00:00: Moin und herzlich willkommen bei Tiden, dem Podcast von den Inseln.

00:00:04: Ich bin Sven und spreche mit Menschen die unsere Inselen bewegen – über ihren Alltag, ihre Geschichten, ihre Ideen und das was sie antreibt!

00:00:12: Bevor es heute losgeht gibt es eine Kleinigkeit ein eigenes Sache.

00:00:15: Die zweite Folge Tiden die geplant war, die war für August geplant ist leider ausgefallen.

00:00:20: Viele haben darauf gewartet.

00:00:21: ich habe viele Nachrichten bekommen und hab dann mal gesagt okay gibt's noch kleine Info jetzt hinterher?

00:00:27: Leider haben wir schlichtweg einfach keinen Termin gefunden, diese Folge aufzunehmen.

00:00:30: Das lag daran dass ihr Hauptsaison war.

00:00:32: das lag auch daran dass viel zu tun war einfach viele Veranstaltungen waren.

00:00:36: vor allem lachst aber daran dass ich schlicht weg einfach krank geworden bin die Stimme weg war ich den Husten nicht losbekommen habe und dementsprechend einfach sich keine Möglichkeit ergeben hat im august irgendwie ein Podcast aufzonehmen.

00:00:48: Die dritte folge die konnte ich dann allerdings Anfang september aufnehmen Und die machen wir jetzt einfach zur zweiten Folge und die hörst du heute.

00:00:57: Also in der zweiten Folge tieten dann zu Gast sind Frida und Trixi, beides Unternehmerinnen, beiders Gastronomenen hier auf der Insel Borkum.

00:01:06: Wir haben uns unterhalten über einen kunterbunden Blumenstraußern-Themenis.

00:01:09: Es ging los!

00:01:13: Corona.

00:01:14: Wir sprachen aber auch natürlich über die Gastronomie, über den Tourismus auf der Insel Borkum.

00:01:19: Es gab viele spannende, aber auch lustige Geschichten.

00:01:23: Es ging aber auch um das Thema Unternehmerinsein und um Ängste, die damit einhergehen.

00:01:28: Und somit war es für mich persönlich auch ein sehr, sehr spannender Podcast, ein sehr spannendes Gespräch mit beiden weil ich die beiden wirklich auch erlebt habe als irgendwie so bisschen Inspirationsquelle.

00:01:39: zwei Frauen, die für mich darüber kamen als wenn es richtige Macherinnen sind.

00:01:43: Die die Sachen anpacken, die aber dann trotzdem auch mit den gleichen Problemen wie ganz viele einfach zu kämpfen haben.

00:01:49: und für mich war das trotzdem sehr motivierend mit beiden zu sprechen.

00:01:52: Und vielleicht ist es dass wir dich jetzt auch also Füße in den Sand, die Nase im Wind und die Kopfhörer auf die Ohren.

00:01:59: Schön, dass du dabei bist!

00:02:00: Los geht's mit Tiden.

00:02:02: Ich begrüßt herzlich Frieda und Trixi bei mir.

00:02:04: Hallo Jen, hallo Sen.

00:02:08: Inhaberin, Pechterin ist richtig.

00:02:10: Das Ria-Switch

00:02:12: und

00:02:13: Frieda genauso Pechterin wie zum Beispiel in der Beine des Gs-Cairn.

00:02:18: Ich möchte bevor wir uns irgendwas unterhalten, möchte ich das Thema Spaghetti genau auf den Tisch springen!

00:02:27: Was hat das auf sich?

00:02:28: Hast du das Video mittlerweile gesehen?

00:02:30: Ich habe das Video noch nicht gesehen.

00:02:34: Mir wurde tatsächlich ein Video empfohlen, ich habe es aber nicht gesehen!

00:02:37: Ich würde es kein Mal erklärt bekommen und vielleicht glaube der eine oder andere Zuhörer wahrscheinlich auch.

00:02:42: Ja also während der Corona-Zeit gab es ja sehr viele interessanten Auflagen den wir in der Gastronomie voll geleisten sollten und die uns das Arbeit nicht immer leicht gemacht haben.

00:02:57: Und dazu gehörte unter anderem ein gewisser Zeitraum.

00:03:00: auch, dass wir nur im Außenbereich tätig sein sollten und was natürlich an der Nordsee eine große Herausforderung sein kann.

00:03:09: Es gibt ein herrliches altes Video mit Rudi Carell und dort wird bei Sturm- und Regen Spaghetti gegessen in einem Lokal.

00:03:20: Frida und ich haben das dann versucht nachzustellen wie sich das hier Promenade.

00:03:27: Höchst unprofessionell, aber wir hatten wahnsinnig viel Spaß dabei!

00:03:29: Ja

00:03:30: also es war mega und sagen wir mal so, wir haben diese doch für uns alle sehr schwierige Phase mit einem kleinen Augenzwinkern damit begleitet und natürlich auch damit versucht aufmerksam zu machen welche Probleme wir so alle hier haben.

00:03:44: ne?

00:03:45: War das die Idee dabei aufmerksam zu machen oder war es ihr Idee Spaß zu haben?

00:03:49: Ich glaube, es war ein bisschen von beidem.

00:03:52: In der Zeit musste man sicher auch mit Humor über Wasser halten weil man ja gar nicht mehr wusste... Welche Verordnung gilt jetzt und wann es wie war es erlaubt?

00:04:00: Und das den Gästen zu erklären, weil ja noch viel schwieriger.

00:04:03: Richtig!

00:04:04: Also musste man da glaube ich einfach um selber nicht durchzutreten.

00:04:07: Ein bisschen Humor mit ins Spiel bringen...

00:04:10: Und wir hatten wirklich viel Spaß und es passte Wir hatten wirklich Wind und also wer sich das Video mal angucken möchte Das ist bei uns auf Facebook auf alle Fälle noch zu finden oder wir müssten's nochmal posten.

00:04:21: Aber wir hatten einen mega Spaß.

00:04:23: dabei muss ich wirklich sagen Toller Tag.

00:04:30: Das ist ja jetzt echt sechs Jahre her, über sechs Jahre Corona.

00:04:34: Wahnsinn!

00:04:35: Was hat das mit euch gemacht eigentlich menschlich und auch als Unternehmerin die ihr seid?

00:04:40: Also für mich war es schon krass weil ich erst zwei neunzehn in den Laden aufgemacht habe wir dann im Winter zweieinzehnt zwanzig umgebaut haben sprich da war schon zu und dann ging es gleich in die Corona Phase rein.

00:04:55: Und ich glaube, wäre ich damals nicht mit so einem gewissen Maß an Naivität und Mut da dran gegangen.

00:05:03: Hätte mir das jemand vorher erzählt, hätte ich es wahrscheinlich niemals gemacht.

00:05:06: Aber so ist man reingestäupert und so reingeworfen worden und dann hat man glaub ich so ein bisschen day by day geguckt.

00:05:13: was kann man machen?

00:05:14: Also wir haben uns ja auch in der Zeit viele Sachen einfallen lassen.

00:05:17: Es ist von Picknick-Kürben über den Wir sind Borkumgutschein gegangen, da gab es ja ganz viele Aktionen.

00:05:24: Ich glaube man hat sich so beschäftigt.

00:05:26: Ja also ich muss tatsächlich sagen, ich kann mich noch an den Tag erinnern, an dem wir zumachen mussten und ich bin wie gesagt hier die alte Dame in der Runde.

00:05:35: Ich bin seit dreißig Jahren hier auf Borkom tätig und selbstständig mit meinen Geschäften und gerade wir haben halt auch in den letzten Jahren immer auf bis auf zwei Tage im Jahr und dann sagt hier plötzlich jemand du musst zumachen!

00:05:50: vielleicht auf unbestimmte Zeit und ich weiß genau diesen Tag.

00:05:53: Es war strahlenschönes Wetter, es war Sonnenschein.

00:05:56: wir mussten um achtzehn Uhr irgendwie zumachen.

00:05:58: Wir hatten den tag noch mitgenommen Und dann habe Ich an einem tisch gesessen in meinem lokal.

00:06:04: die Gäste waren Dann alle weg und meine leute räumten auf und ich hatte mir ein glas Wein gemacht und ich hab echt geweint.

00:06:10: Ich war so schockiert dass das so etwas sein kann Dass man mir jetzt sagt Ich muss das Geschäft schließen und die Sorge natürlich um das Geschäft, aber ganz viel auch um die Mitarbeiter.

00:06:23: Das war ein ganz großes Problem in meinem Kopf-Finanzführungszeichen weil ich wir haben natürlich sehr viele Leute für uns arbeiten alles fest angestellte.

00:06:33: Viele, die sich auch ihre Zukunft hier auf Borkum aufgebaut haben Kinder haben.

00:06:39: Das war eben auch so.

00:06:40: wie geht das alles weiter?

00:06:42: Wie kriegen wir die alle durch?

00:06:43: und vor allen Dingen, wie lange wird das funktionieren oder wie lang geht das Alles mit welchen Einschränkungen.

00:06:47: Ich glaube, dass ist ja vielleicht noch die größte Sorge.

00:06:49: Du hast in dem Moment gar nicht was sage ich den jetzt?

00:06:51: also du kannst eigentlich sagen okay kommt's bei mir.

00:06:54: Genau.

00:06:54: Und

00:06:55: man hat ja als Unternehmer hat man auch diese soziale Verantwortung einfach und die waren genauso verängstigt usw.

00:07:03: Und die musste man dann irgendwie auch dann mitnehmen und sagen Mensch hier passt auf Ich kümmere mich oder wir kümmern uns, dass es für alle funktionieren kann.

00:07:12: Was ist zum Glück nach hinten raus auch getan hat?

00:07:14: Also

00:07:15: ich glaube in der Zeit habe ich wahnsinnig viel über Führung gelernt und darüber das Begeisterung unglaublich wichtig ist.

00:07:22: also bei uns ein war mehr aus so einem Adrenalinschuh.

00:07:26: Man wusste es kommt eine große Herausforderung auf einen zu keiner weiß aber wie groß ist sie.

00:07:30: Und bei uns hat das zu wahnsinnig viel Kreativität und Energie geführt.

00:07:35: Und da hat das ganze Team so mitgerissen, wir waren zu dem Zeitpunkt ja noch ein echt kleines Team muss man auch sagen.

00:07:41: Und dann haben wir hier auch echt eine Menge Blödsinn gemacht und hatten auch wirklich wahnsinnig viel Spaß dabei.

00:07:46: Ich weiß, wir haben hier noch aus Kisten irgendwie ein halbes Fitnessstudio zusammengezimmert damit hier irgendwie ein bisschen trainiert werden kann, weil ins Fitnessstudium durfte man ja auch nicht.

00:07:59: Das war schon ne verrückte Zeit aber ich ... Erinnere mich auch, dass der Team zusammen unfassbar stark

00:08:05: war.

00:08:05: Und unter den Gastronomen?

00:08:07: Total!

00:08:08: Ich denke noch an diese eine Fotoaktion, die wir mit allen Gastronomern gemacht haben, wenn du dich dran erinnerst dieses schwarz-weiß Fotos das war auch eine ganz tolle Sache damals.

00:08:16: und wenn ich jetzt rückblickend nochmal denke so Tage wie gestern wo es richtig heiß war und da haben wir vor sechs Jahren diesen blöden Masken gearbeitet, FFB II.

00:08:26: Wo du ja sowieso schon drunter erstickst und dann sind thirty-fünf Grad auf der Terrasse, du rennst da acht Stunden hin und her.

00:08:32: ich weiß gar nicht wie wir das gemacht haben alle.

00:08:35: Du musstest die Dinger tragen selbst im Außenbereich nachher oder zwischendurch mal je nach Verordnung.

00:08:40: Und ich weiß noch dass ich einen Tag hatte meine Schicht beendet mir war so heiß Ich hatte so ein Kopf und dann bin ich runter ins Meer hab die Hose ausgestiegen ungefähr und habe mich erstmal ins Wasser Weil das war so eine Belastung für alle, für die Angestellten.

00:08:56: Und die haben das ... Man kann es sich anders sagen mit Bravour gemeistert und trotz dieser hohen Belastungen denke ich auch immer dem Gast das Gefühl gegeben ihr seid jetzt hier und jetzt ist grad mal alles wieder gut für den Moment.

00:09:09: War das aber ein Nachhinein?

00:09:11: Was glaubt ihr an?

00:09:12: viele erzählen ja oder wird oft auch beschrieben und gibt wohl auch dazu Erhebungen dass Corona den Inseln viel gebracht hat.

00:09:19: Zunächst mal nach dem Corona vorbei war, sind ja die Gäste zahlen dort hochgegangen.

00:09:25: Aber was hat's aus eurer Sicht?

00:09:26: Ihr seid hier wirklich am Puls an der Promenade da wo die Menschen Kranen sind Sonnenuntergang gucken.

00:09:33: Hat das den Inseln was gebracht?

00:09:34: Hat es die Insel weitergebracht oder verändert?

00:09:37: Also...

00:09:39: Wir haben ja auf der einen Seite die Zahlen, die sprechen ja ein relativ klares Bild.

00:09:44: Also wir hatten zwei Neunzehn auf Borkum ein absolutes Rekordjahr mit zwei Komma fünf Millionen Übernachtungen was in Corona natürlich total eingebrochen ist.

00:09:52: trotzdem war die Corona Sommer als die Leute kommen durften wahnsinnig stark und auch die zwei Jahre danach waren wieder deutlich stärker.

00:10:01: sprich zwanzig dreiundzwanzig und zwanzigszwanziger waren auch starke jahre im nachgang.

00:10:09: Jetzt geht es wieder so ein bisschen nach unten, also man merkt die Leute fahren jetzt auch wieder ins Ausland.

00:10:15: Das war natürlich direkt nach Corona auch ein großer Vorteil, den wir als Destination hatten.

00:10:20: Plus du hast natürlich einen unfassbar weiten Strand und das Meer.

00:10:25: Du kannst Abstand halten!

00:10:26: Du darfst Abstand halten und ich glaube viele kommen auch hier hin

00:10:29: um Abstand zu halten.

00:10:30: Ja man kann auch mit der Maske an der Wasserkante lang laufen, das haben wir auch gesehen.

00:10:34: Absolut!

00:10:35: Und insofern ... Ich glaube es hatte seine Vor- und Nachteile.

00:10:40: Ich glaube, wir sind nicht so stark getroffen worden von Corona als Destinationen, als es unsere Kolleginnen und Kollegen auf dem Westland in der Gastronomie getroffen hat?

00:10:47: Das

00:10:48: denke ich auch.

00:10:48: Wir konnten,

00:10:49: glaube ich ehrlich sagen... Also

00:10:50: dadurch da wir ja, das muss man ja fairerweise sagen, wir haben ja sowieso alle Saisonbetriebe und unserer Saison findet halt im Sommer statt und den Bereich konnten wir halt mitnehmen und die für uns doch eher schwereren Zeiten Da musst du mal zumachen.

00:11:05: Also das war, insofern glaube ich gar nicht verkehrt.

00:11:08: Ich glaube dass in der Zeit... Das hat man fand ich, hat man sehr gemerkt hier waren manchmal Leute die hättest du nie an der Nordsee verortet ne?

00:11:14: Das sagst du schon von der Bekleidung und wurde dann nachher noch nie auf Borkum so ungefähr.

00:11:19: Das fand ich ganz spannend.

00:11:22: Leider muss man aber vielleicht sagen, dass man es nicht geschafft hat diese Leute zu halten also dass man die Begeisterung, die wir alle in uns tragen, weitergeben konnten, sodass man aus diesen neuen Gästen auch neue Stammgäste machen konnte.

00:11:38: Das sieht man eben an den Zahlen die sich dann wieder verändert haben.

00:11:41: Gut ist vielleicht klar, jemand erständig nach Spanien oder Griechen, dann fährt der fertig plötzlich an die Nordseeküste.

00:11:47: Also in ein oder anderen wäre schon ganz schön gewesen wenn wir dem mit rüber geholt hätten.

00:11:51: Ja

00:11:51: ich glaube das Reiseverhalten hat sich generell in dieser Zeit auch total geändert.

00:11:55: Ich glaube vorher sind die Leute immer noch irgendwie auch zwei drei Wochen gefahren.

00:11:59: heute merkst du ganz klar Kurzurlaub und spontan buchen.

00:12:03: Also das ist einfach die Realität, in der wir uns heute mitfinden.

00:12:06: Die Leute gucken, wo es das Wetter gut, was der Preis gut?

00:12:09: Das gibt's ja auch hier.

00:12:11: Da müssen wir uns glaube ich darauf einstellen.

00:12:13: Ja, bin mal gespannt wie sich das überhaupt verändern wird jetzt mit den heißen Sommern überhaupt im Mittelmeer.

00:12:19: Wie weiter attraktiv bleibt das Ganze.

00:12:22: Das kann für uns da durchaus auch.

00:12:24: eine positive Entwicklung sein, weil wer ist gerne mit seinen kleinen Kindern bei ständig vierzig Grad unterwegs?

00:12:31: Und da haben wir ja immer den Vorteil des lauen Lüftjens und des kalten Wassers usw.

00:12:36: Das ist glaube ich ne ganz entspannte Sache die sich in den nächsten Jahren entwickeln wird denke ich und die aber auch von hier denke ich, etwas mehr gespielt werden muss.

00:12:46: Also das ist ja ein ganz großer Vorteil von uns eigentlich.

00:12:49: Also gestern hatten wir glaube ich einen der heißesten Tage des Jahres.

00:12:52: zumindest kam es mir am Strand sehr sofort.

00:12:56: und trotzdem wenn du nachts im Schlafzimmer das Fenster aufmachst geht dann Lüftchen durch, du brauchst keine Klimaanlage, du kannst schlafen.

00:13:04: Der Puls schafft sich auch wieder zu erholen und du springst hier ins Wasser.

00:13:08: und das hat eben Ja, richtig.

00:13:13: Und das ist glaube ich schon was ganz Besonderes?

00:13:16: Auf alle Fälle.

00:13:18: Wir zeichnen Ende Juli auf, dass wir mal kurz zur Einordnung.

00:13:21: Das heißt Ende Julii sitzen wir jetzt hier die Insel ist packevoll und wir gucken alle drei gerade raus an den Strand und sehen

00:13:27: kaum mehr zusammen.

00:13:28: Und

00:13:28: sehen aber auch das Meer!

00:13:30: Wie war das denn schon wieder?

00:13:31: Wenigstens

00:13:32: haben viele Menschen und alle genießen genießen die frische Luft, die jetzt heute aufgekommen ist tatsächlich.

00:13:36: Ja.

00:13:37: Vierzig Grad Soura.

00:13:39: Das ist ein gutes Stichwort.

00:13:41: Trixie du... nebst in einer Region jetzt mittlerweile.

00:13:45: Da sind plötzlich gerade wahrscheinlich eher kühl im

00:13:47: Sommer?

00:13:48: Ja, also wir sind ja ein bisschen umgezogen für einen Zerbettikel nach Australien, wohnen derzeit in Melbourne.

00:13:56: Melbourne ist allerdings nicht unbedingt die wärmste Stadt Australie.

00:13:59: man sagt immer den ganzen Europäern fahren dahin weil das Wetter dort so schlecht ist und wir haben auch sehr viel Regen.

00:14:04: aber natürlich haben wir viele viele Tage im Jahr.

00:14:07: da geht es um um die vierzig oder vierzig

00:14:10: drüber

00:14:11: Aber da ist man natürlich ganz anders eingestellt.

00:14:14: Dementsprechend kein Problem, also die Schulen sind klimatisiert, die Einkaufszentren jede Arztpraxis.

00:14:20: Also überall hat man diese Bereiche wo man kühl sein kann und so weiter.

00:14:24: Und jedes Haus hat eine Klimaanlage usw.

00:14:27: Da wird mit dem Thema Hitze einfach ... ganz anders umgegangen, weil man es einfach kennt natürlich.

00:14:32: Das ist vielleicht das was man in Deutschland ... wir können weder Schnee noch Hitze denke ich immer.

00:14:36: ne?

00:14:36: Bei uns bricht immer Chaos aus ob Schneid oder zu heiß ist irgendwie oder ja.

00:14:41: also ich weiß nicht... Ich glaube in der Schweiz und in Österreich bricht nicht jedes Jahr Chaos aus wenn's schneit.

00:14:47: Schweiz

00:14:50: wieder

00:14:50: da.

00:14:51: Aber die haben auf jeden Fall ein paar mehr Räumungsfahrzeuge.

00:14:53: Oder

00:14:54: Kanada, Kanada ist auch so ein Ding.

00:14:56: Mein Gott, du schneidst!

00:14:57: Nein, der schneit es ja auch häufiger.

00:14:59: Ja also dementsprechend ist das sehr viel entspannter.

00:15:02: und ich habe Einmal tatsächlich, weil es so wahnsinnig heiß war.

00:15:05: Ich weiß gar nicht, vielleicht mal bei dreiundvierzig oder so.

00:15:08: Da habe ich meine Tochter mit dem Sonnensturm von der Schule abgeholt, weil ich Angst hatte sie schmilzt auf dem nach Hause wegen.

00:15:14: Das war dann schon warm.

00:15:15: Aber ich finde eure beiden Wege sind ja schon etwas unterschiedlich wenn man auf die Insel kommt.

00:15:20: Klappfehler du bist als klassisches Urlaubskind, wie man das so nennen möchte, auf die insel gekommen.

00:15:25: Frieda, wenn dir was als Urlaubskind trägst du bei dir?

00:15:28: Wie bist Du auf die INSEL gekommen?

00:15:29: Ich bin hier geboren!

00:15:33: wie man das auch immer definiert, ja?

00:15:34: Also da scheiden sich ja die Geister.

00:15:36: Nein ich bin tatsächlich hier geboren und also auch noch in dem früheren Inselkrankenhaus geboren.

00:15:41: Ich bin hier zur Schule gegangen bis zur Zehntenklasse und habe dann den klassischen Weg... Bin ich dann gegangen dass man nach der Zehntenklasse weggeht und es ein Abitur auf dem Festland macht und dann studiert und weltangeguckt Ja!

00:15:54: Und dann plötzlich wieder hier gelandet obwohl das nicht so mein Plan war eigentlich.

00:15:58: Und bei dir warst du das klassische Olabskin?

00:16:01: Genau, ich bin das klassische drei Wochen Sommerferien NRW Urlaubskind mit der gesamten Familie und allem Anhangen.

00:16:08: Und mit der Burg ums Strandzelt alles was dazu gehört

00:16:12: macht man gar nicht mehr so, ne?

00:16:14: Ich habe es gestern am Südstrand aber mal wieder gesehen und zwar richtig cool.

00:16:17: also ich hab mich richtig wohl gefühlt.

00:16:19: Ja hatte jede Strandzelle hatte eine Burg.

00:16:22: Das war

00:16:22: ganz wenig ohne.

00:16:25: Oder ganz viel Muscheln drauf.

00:16:30: gebaut.

00:16:31: Und diese Gießkanne, wo dann schön immer alles gegossen wurde damit das nicht zusammenbricht?

00:16:35: Ich glaube

00:16:35: die Fatis brauchen einfach beschäftigt.

00:16:37: Die Papa ist mit dieser großen Schippe und alles schön festgeklatscht.

00:16:40: Bei mir ist es tatsächlich so dass Borkum für mich immer das Highlight meiner Kindheit war weil wir hier mit der ganzen Familie zusammen eine super sorgenfreie Zeit hatten.

00:16:51: Und dann ist meine Mutter ja schwer krank geworden und dann hatten wir hier auch die Zeit, wo wir wirklich noch Familienzeit hatten.

00:16:59: Insofern habe ich einfach immer sehr gute Erinnerungen an die Insel gehabt und bewahrt und bin in der Zeit von meinem Studium auch hier an der Winsthoff-Schule gewesen.

00:17:08: Da meinst du noch bei Brenda?

00:17:12: Ich hatte immer einen Freundeskreis

00:17:14: hier

00:17:16: und war nach dem Studium aber neun Jahre in der Schweiz.

00:17:19: Ich habe dort gelebt und gearbeitet, aber auch mit ganz wilden Saisonverschiebungen.

00:17:24: Also ich war dann in New York, ich war auf Bali, ich hab mich irgendwie so ein bisschen um die Welt gearbeitet und man heißt und sowas... Und

00:17:34: da haben wir ziemlich viel gemeinsam eigentlich.

00:17:36: Das stimmt!

00:17:37: Da haben wir schon öfter festgestellt eigentlich.

00:17:39: Wir sind uns paar Jahre zwar trennen, aber ansonsten ...

00:17:46: Ein buntes Leben ist schön.

00:17:47: Das gefällt mir!

00:17:49: Genau.

00:17:49: und dann bin ich hier gelandet, dann hat Nils Oldmanns vom Strand Flair mich irgendwann angerufen, er hat gesagt Frieda der Laden wird ausgeschrieben.

00:17:56: Ist das nicht was für dich?

00:17:57: Und dann habe ich gesagt nein, dass es viel zu groß ist.

00:18:03: Dann habe ich gedacht naja ein Konzept einreichen kann man ja mal machen.

00:18:09: Joran Trixies, ich weiß nicht was ihr da schon verheiratet eingefest?

00:18:17: Wir haben uns ein Zehn- oder elfjähriges zusammengekommen.

00:18:21: Aber wir sind von noch nicht so lange verheieratet.

00:18:25: Aber wo du das gerade sagst mit denen dann haben wir mal einen Konzept eingereicht und gucken zu war es damals auch.

00:18:29: Wir haben damals auch einen Anruf gekriegt die meinte dass das damalige Matrix ist ja in den Räumlichkeiten des Gesges gewesen Und da hieß es dann damals von unserer Brauerei, Mensch die wollen da unten was machen und wollte nicht etwas machen so ungefähr.

00:18:42: Dann haben wir damals auch eher so aus Spaß, haben gesagt hey wir reichen mal sowas ein ne?

00:18:48: Und dann kam irgendwie... Wir mussten das gar nicht präsentieren meinigst!

00:18:51: Wir musten das wirklich nur schriftlich einreichen glaube ich.

00:18:54: und dann kam der Anruf auch ihr habt das wie so oh Gott du Gott!

00:18:57: Ja genau das trifft's um!

00:19:02: Aber das ist ja eine tolle Besonderheit.

00:19:04: also In der Location, der wir jetzt sitzen, das wissen ja vielleicht nicht alle.

00:19:08: Das jetzige Wieskel war ... Das Matrix.

00:19:11: Das heißt ihr habt eigentlich schon beide den gleichen Laden gehabt oder?

00:19:14: Ja

00:19:14: hier ist ein gutes Karma.

00:19:16: also

00:19:17: ich muss ehrlich sagen ich habe bei Trixi im Matrix Ich glaube mit drei zehn oder vierzehn meinen ersten Cocktail getrunken.

00:19:23: Aber Piona Alkohol!

00:19:24: Nein es war mit Alkohl und du konntest also ihr konntet nichts dafür.

00:19:28: Ich glaube dass war tatsächlich meine ältere Stiefschwester die dafür verantwortlich war Aber es war ein Bacardi-Ras mit Sprite.

00:19:36: Ich weiß, bis heute gibt's ja gar nicht!

00:19:38: Und deswegen... Also das ist eine total witzige Verbindung die wir hier irgendwie zu diesem Laden haben.

00:19:43: Ja,

00:19:44: witzig.

00:19:44: Guck mal ich hatte auch die Cocktailecke.

00:19:46: da waren immer... Wer weißt vielleicht warst du da auch mal?

00:19:48: Hatte immer ne Cocktailecke natürlich hier und damals habe ich noch selbst geschickt Und ich hatte immer viel.

00:19:53: Die Kinder sowieso in der Ecke stehen, ne?

00:19:55: Das war so... Cocktails kamen da ja auch früher.

00:19:57: mein Gott das ist lange her, ne, dann dreißig Jahre.

00:20:00: Das kam mir auch damals erst so richtig in die Gänge eingehen.

00:20:03: Da war das schon besonders wenn du d'erstandst und geschaket hast und dann stand ich eben all die ganzen Kinder um mich herum und hab ich auch mal so eine.

00:20:10: Ja, lange, lange her!

00:20:12: Und dann kam die kleine Friederin hat sich...

00:20:14: Nein, ich weiß es nicht mehr.

00:20:19: Ja, wie das halt so ist in dem Alter.

00:20:21: Na ja gut da sind natürlich auch hier... man darf ja auch nicht vergessen früher Formmatrix gab es ja in diese Art der Gastronomie, gab es hier unten ja gar nicht.

00:20:30: Ich fand das auch noch ganz lustig als wir das dann aufmachen wollten und dann ich sage ne das wird sowieso nix, das kann da gar nichts mehr.

00:20:36: ach da war ja noch nie was!

00:20:38: Wie soll das denn da unfunktionieren?

00:20:39: Da geht ja keiner hin, das fand ich immer noch ganz spannend.

00:20:43: Und dann als wir dann hier umgebaut haben, dann haben wir die hohen Decken gefunden weil die ganzen Decken waren hier abgehängt Und wir haben diese Originaldecken darunter gefunden.

00:20:51: und dann haben wir gesagt, wow!

00:20:53: Das ist ja mega.

00:20:53: Wir lassen das so, ne?

00:20:55: Und dann kamen die ersten Burg um uns zu sagen Ja, das könnt ihr doch nicht so lassen.

00:20:59: Wie sieht das denn aus?

00:20:59: Warum habt ihr eigentlich keine Gardinen an den Fenstern herrlich?

00:21:03: Und kein

00:21:03: Teppich?!

00:21:04: Wieso Teppig?

00:21:06: Also das waren sehr interessante Anfänge damals.

00:21:10: Ja, da haben damals nicht viele Leute daran geglaubt.

00:21:14: Dass das hier unten eine ganz tolle Meile eigentlich immer schon war und unheimlich viel Potenzial hat wie eigentlich viele Dinge auf der Inselpotenzial haben.

00:21:23: Absolut!

00:21:25: Aber was genau hat euch beiden den Mut gegeben?

00:21:27: Das freu'n

00:21:28: wir auch.

00:21:31: Also wenn ich versuch das mal so, ich versuche es jetzt gerade mal von oben so mal drauf zu gucken

00:21:36: und sagen

00:21:36: okay da ist jemand der reist um die Welt wie viel geht er jetzt?

00:21:39: Dann ist jemand, der wird hier auf der Insel groß sagt dann ich gehe mal runter von der Insell.

00:21:43: Und beide haben trotzdem den Mut hier an einem was ja damals vielleicht auch schon eine Art Hotspot war, zu sagen Ich mache das, ich nehme das Risiko finanziell und auch das persönliche Risiko in Kauf.

00:21:54: Es gibt da einen ganz schönen Spruch und das ist etwas, was mich mein Leben lang begleitet hat.

00:21:58: Und wo nach ich auch lebe.

00:22:00: Der heißt so ungefähr wir haben alle gesagt es geht nicht.

00:22:04: dann kam einer der hats gemacht.

00:22:06: Hast du dir das damals auch so gedacht?

00:22:09: Also

00:22:10: ich denke Ich war schon immer von Kreativität umgeben und wenn ich bestimmte Dinge gut fand Dann habe ich sie auch immer durchgezogen.

00:22:21: Man muss natürlich auch so ein gewisses Selbstbewusstsein haben und von seinen Ideen überzeugt sein.

00:22:25: Das dürfen keine Flausen sein, die man im Kopf hat.

00:22:27: Das ist ein Unterschied ja?

00:22:29: Aber... Ein paar Flausenkören auch dazu.

00:22:31: Ja aber wenn du erfolgreich sein möchtest das sind kreative Ideen, wie du vielleicht meinst, aber wenn Du erfolgreich sein musst es ja auch eine rechnerische Sache.

00:22:39: Aber entschuldig mal Strand Sonnenuntergang da gehören Menschen hin unter wollen Menschen seien Und sie wollen dass das zelebrieren das war schon immer und überall so eigentlich nicht so richtig hier gemacht hat.

00:22:51: oder auf ein Anrat und Weise, wenn ich noch an das alte Kurkonzert gedacht habe.

00:22:55: Und tatsächlich über die Terrasse wurde so'n alter Silberner Servierwagen geschoben.

00:23:00: Weißt du

00:23:00: schon wie das stark

00:23:01: für dich ist?

00:23:01: Ja, das machen

00:23:02: wir.

00:23:02: Jetzt könnte

00:23:03: man doch mal wieder machen!

00:23:04: Weißt Du weißt Du, wie die Tassen Kaffee angekommen sind?

00:23:07: Ich sag dir uns Schwarzwälder Kirschtort oder Paul Herdrich.

00:23:10: Das war ne Anrat von Gastronomie.

00:23:11: Das hatte natürlich auch alles seine Bedeutung zu den zu diesen Zeiten.

00:23:15: aber es war eben Zeit für diesen Wandel.

00:23:18: Also das war ganz, ganz wichtig.

00:23:20: Weil sich ja auch die Gäste erneuert haben und andere Ansprüche plötzlich hatten usw.

00:23:25: Und es war so wichtig – man hat dann auch gesehen was danach kamen.

00:23:28: Es gab mehr Lokalien und dann gabs den Kartoffelkäfer, da gabs jetzt Panorama

00:23:32: usw.,

00:23:32: das waren ja die Anfänge der unteren Promenade quasi.

00:23:36: Die Leute haben's geliebt!

00:23:38: Die Leute haben die Zeit am Strand verbringen können, sie konnten länger am Strand sein.

00:23:43: Sie konnten dann den Sonnenuntergang genießen beim Gläschen Wein und so weiter... Und das war eine ganz besondere Geschichte!

00:23:52: Wie war es bei dir?

00:23:52: Frieda mit dem Nimmt?

00:23:54: Also für mich war's glaube ich noch ein bisschen anders.

00:23:58: Ich habe studiert Tourismus Hotel & Event Management.

00:24:00: Ich bin dann eben in der Schweiz gewesen und habe immer in Hotelerie und Gastronomie gearbeitet.

00:24:06: Von Applischee bis Gästehaus, von Oktoberfest bis Surfschule – also wirklich alles dabei gewesen!

00:24:14: Und was mir immer gestunken hat irgendwie ist dass ich immer gesagt hab so wie die Chefs das machen kann ich doch irgendwie besser nicht im Sinne von kreativer oder schöner oder hübscher sondern im Sinne vom neuen Ansatz Arbeit zu verstehen, nämlich dass er auch Spaß machen darf und das... Dass man durchaus auch mit seinen Mitarbeitenden gemeinsam was erschaffen kann.

00:24:38: Ohne

00:24:38: die geht es ja gar nicht!

00:24:40: Genau, dass auch gewisse Freiheiten notwendig sind.

00:24:43: Und ich wollte das jedenfalls anders machen oder war ganz fest davon überzeugt, dass das auf jeden Fall anders möglich ist.

00:24:50: Ich bin natürlich auch ein kreativer Kopf der sich gerne irgendwie in Konzepten austobt Und dann gehört wahrscheinlich auch ein kleines Quäntchen Naivität dazu, dass man einfach eben nicht weiß was auf einen zukommt.

00:25:04: Und dann habe ich

00:25:05: das auch noch relativ jung gewesen, ne?

00:25:06: Ja.

00:25:07: Ich hab das dann gemacht und bin da reingesteupert und wurde dann mit ganz vielen Dingen konfrontiert, mit denen ich natürlich nicht gerechnet hatte, Trixie!

00:25:14: Du hast mir damals gesagt – und das war glaube ich in meinem ersten Jahr – dass du mir erzählt hast, wie viele schlaflose Nächte ich im Winter hatte, wo ich nicht weiß, wie ich meine Rechnungen sein soll.

00:25:23: Die erste Jahre.

00:25:23: Das ist mir so hängen geblieben... Also ja, das gehört dazu.

00:25:28: Das muss man lernen!

00:25:29: Ja

00:25:29: und ich glaube dass ist auch etwas was viele Leute immer unterschätzen.

00:25:33: also die sehen immer nur die sehen deine Tassen voll und sie sehen so viel.

00:25:37: und dann denke ich ah die fahren das Geld mit der Schubkarre nach Hause.

00:25:41: natürlich wir haben extra angebaut und es vergessen so viele was daran alles was daran alles hängt und dass die Winter einfach wahnsinnig lang sind.

00:25:51: Und ich sage immer, wir können eigentlich unser Geld im Winter auf die Promenade schütten und anzünden.

00:25:57: Das hat ungefähr den gleichen Effekt!

00:26:00: Wenn du natürlich ganz jung bist und du hast auch noch keine Puffer und dann kommen da noch irgendwelche Abbuchungen oder das liebe Finanzamt klopft mal wieder an der Tür... Da gibt es schon Momente, da sitzt du heulend über deinen Konto auszügen.

00:26:12: Das ist schon nicht so einfach.

00:26:14: Aber wie habt ihr die schlaflosen Nächte überstanden?

00:26:16: Ist es Vertrauen oder gibt's da... Wie ging das im Endeffekt?

00:26:19: Also bei mir hat das immer zu Energie geführt, also dieser Moment wo du wirklich da sitzt und nicht weiter weißt sei es wegen Rechnung oder sei es weil Mitarbeiter gekündigt hat der super wichtig war oder also irgendeine Herausforderung gibts ja immer.

00:26:32: Ja.

00:26:32: Proda Corona or you name it.

00:26:35: Bei mir hat dass dazu geführt dass ich wirklich Zuhause gesessen Also gesessen bilden und nicht mehr weiter wusste.

00:26:42: Und dann kommt aber der Moment, ich weiß nicht wie es dir geht, indem daraus so eine Energie... entsteht und du plötzlich um vier Uhr nachts anfängst, dein ganzes Leben neu zu sortieren.

00:26:51: Dein Laden neu zu Sortieren, alles auf Zettel vor dich auszulegen und eine Lösung zu finden!

00:26:55: Also es

00:26:55: gibt keine Probleme, es gibt nur kreative Lösungen.

00:26:57: und das lernt man in diesem Bereich ganz schnell.

00:27:00: und das musst Du auch weil sonst überlebst Du nicht und Du kannst Dich sitzen und jammern und darauf warten dass dir jemand das abnimmt.

00:27:07: nein das musst du halt selber machen und da kommst Du halt eben auch schnell zu diesen Dingen.

00:27:10: Verantwortung an anderen Leuten gegenüber deiner Crew und wie auch immer.

00:27:14: Und da kannst du dich nicht hinsetzen und jetzt jammern, weil es kommt keiner der das für dich löst.

00:27:20: Und dann wie Frieda schon sagt, dann stellst du dich anders auf hast neue Ideen, dann rennst vielleicht auch noch einmal mehr zu Bank und sagt Hallo können wir mal den Dispo noch erhöhen?

00:27:29: Nein aber das macht das glaube ich aus dass man eben nicht erstarrt und sich überwältigen lässt von diesen Problemen, sondern man muss sie anpacken.

00:27:39: Manchmal muss man sie natürlich Stück für Stück arbeiten weil es sehr viel ist.

00:27:43: Und das lernt man dann auch mit der Zeit auch dass man eben nicht mehr in Panik verfüllt wenn der wichtige Angestellte kündigt hat.

00:27:50: also das weiß ich ja wie früher... Oh Gott!

00:27:52: Der Parkkeeper!

00:27:53: Der Kellner!

00:27:54: Wo kriegt denn den her so ungefähr?

00:27:58: Im Zweifel muss man dann halt selber die Ärmel hochkräften.

00:28:00: Ich konnte

00:28:03: auch alles ersetzen bis auf diese Kocherei immer, das ist immer so schwierig.

00:28:07: Irgendwann machst du auch das.

00:28:08: Kaffeemaschinen reparieren geht auch irgendwann.

00:28:11: aber ich glaube man lernt tatsächlich So was bei mir bis jetzt weiß ich vielleicht bei dir auch eigentlich wird es meistens besser.

00:28:18: Also manchmal du hältst so lange an Sachen fest und denkst oh Gott, ne wenn der jetzt geht oder die jetzt geht wie machen wir das?

00:28:24: Ne dann flattert ihr wieder einen ganz besonderen Menschen's Haus und du entwickelts dich wieder.

00:28:29: Ja, Entwicklung

00:28:30: ist ein gutes Stichwort!

00:28:31: Und da hast Du wieder einen ganzen anderen Blick auf Dinge usw.

00:28:34: Ich denke dass ist auch das Ding man darf nicht in dieser Problematik verharren sondern man muss immer gleich offen sein und dann gehts weiter.

00:28:41: Also ich glaube auch ein bisschen Erfahrung natürlich.

00:28:43: Also wenn man weiß, wie die Situation letztes Mal war

00:28:46: und dann ganz

00:28:46: gut genöst, dann gibt mir doch Gestärkbauserfragen.

00:28:49: Das ist so klein!

00:28:50: Die jahrelange Erfahrung, die man da mitbringt... Jetzt nicht vorstellen, aber vielleicht in zwanzig Jahren werde ich den auch soweit.

00:28:57: Ja guck mal, ich war damals Anfang Zwanzig, wo wir Smartpics aufgemacht haben und ich weiß noch dass ich teilweise angestellte hatte, die Eltern waren als ich und der war das Thema an Anfang ein bisschen Arbeitsbekleidung tragen und sie sollten Schürzen tragen sonst was anderes hatten wir damals nicht Ach, und dann sagte der sie habe ich trage heute so einen schönen Rock.

00:29:15: Und ach und ich hab was weiß ich mehr.

00:29:17: ist es so warm?

00:29:18: irgendwas war immer.

00:29:19: und dann weiss ich noch dass ich irgendwann gesagt

00:29:22: habe

00:29:22: und ich will jetzt das ihr alle Arbeitskleidung tragen die Feuerwehr hat auch eine Uniform.

00:29:29: Das freut sich noch aber das war nicht so einfach.

00:29:31: wenn du so jung bist und musst dich dann durchsetzen bei deinem Team Das war eine große Herausforderung.

00:29:36: Das bringt einem ja auch keiner bei, ne?

00:29:38: Ich glaube es geht vielen Leuten so dass sie gerne einen Kaffee aufmachen würden oder in die Selbstständigkeit möchten egal in welchem Bereich aber es bringt dir keiner vorher in deinem Leben bei wie du eine gute Führungskraft bist.

00:29:50: das musst du für dich selber rausfinden und da gehört ganz viel Resilienz dazu zu lernen.

00:29:56: Es ist nicht alles ein Weltuntergang.

00:29:58: wir operieren nicht am offenen Herzen Und auch wenn's mal nur achtzig Prozent sind Ist das auch mal in Ordnung?

00:30:05: An Fehler kann man auch abstellen.

00:30:07: Also, man muss nur danach darüber sprechen.

00:30:09: aber nicht jeder Fehler bedeutet dass die Welt untergeht.

00:30:12: Aber es ist auch so glaube ich.

00:30:14: Ich meine das lernt man ein bisschen später.

00:30:16: In einer Führungsposition triffst du unpopuläre Entscheidungen weil das Team ist im Endeffekt nicht immer alles nachvollziehen kann und auch nicht muss.

00:30:25: Aber da kommt wieder das Thema Verantwortung, du hast halt Verantwortung für alle um dich herum.

00:30:30: Du musst eben deine Löhne zahlen und das willst du auch im Winter können usw.

00:30:35: Und dann musst du manchmal Entscheidungen treffen die der Einzelner nicht verstehen kann.

00:30:40: aber das ist eigentlich ein Schutz des Unternehmens an dem Moment.

00:30:44: Aber das lernt man auch erst später.

00:30:45: Hat dir auch gelernt euch verzichtbar zu machen?

00:30:48: Also ich habe das jetzt mal gelesen und ich fand den Gedanken so

00:30:50: schön

00:30:51: Die beste Führungskraft ist die, auf die man irgendwann verzichtet kann.

00:30:54: Wichtig!

00:30:55: Meine Podcaste auch fand ich so total treffend.

00:30:59: Es ist natürlich wahnsinnig schwierig wenn du überlegst was ist denn?

00:31:02: Wenn ich mir als Führungskraft sei es nur ein Armbreche und der ganze Laden funktioniert nicht mehr weil er komplett von mir abhängig

00:31:09: ist

00:31:10: dann habe nicht nur ich ein Problem weil ich in dem Falle kein Arbeitslosengeld bekomme oder sonst irgendwas, sondern dann hat auch mein ganzes Team ein Problem.

00:31:19: Heute

00:31:19: gar nicht mehr wissen wovon und hinten ist.

00:31:21: Das heißt es gibt eigentlich für den gesamten Laden und fürs Team nichts Besseres als wenn die Führungskraft verzichtbar ist.

00:31:29: Ja absolut!

00:31:30: Und man hat natürlich Wenn man sich ein gutes Team aufbaut, auch viel mehr Freiheiten noch zusätzlich an anderen Projekten zu arbeiten oder am Unternehmen zu arbeiten.

00:31:40: Schönere Veranstaltungen zu machen.

00:31:43: Vielleicht ein Bewerbungsgespräch mehr zu führen um einen tollen Kollegen oder eine tolle Kollegin zu finden?

00:31:50: Man versucht ja auch sich immer zu verbessern in Anführungszeichen oder auf den sich verändernden Markt zu reagieren.

00:31:57: unterschiedlichen Touristen und den Jahrzehnten auch einhergeht.

00:32:01: Und dafür brauchst du ja auch im Kopf ein bisschen Kapazität, ne?

00:32:05: Ich muss auch sagen ich habe das über die Jahre auch gelernt mein Team so aufzustellen dass die halt wirklich gut ohne mich sein können.

00:32:13: Er hat früher alles gemacht von Schäken über KW Maschine Barista was weiß ich alles aber habe mich dann auch jetzt nach bin ja nun dreißig jahre hier dabei auf Borkum dann mich so nach und nach rausgezogen und eben auch diese einzelnen Bereiche unabhängig gemacht von mir, dass sie halt also gut funktionieren können.

00:32:31: Und jetzt würde ich sagen sind wir an einem sehr, sehr guten Punkt wo mein Team das großartig wuppt und aber im Hintergrund.

00:32:41: der gute Geist ist sehr wichtig Den braucht das Team auch und sie müssen halt immer mit Problemen zu dir kommen können.

00:32:49: Das ist das Allerwichtigste, ob es privat ist teilweise auch oder natürlich im Unternehmen.

00:32:55: Ich glaube, dass ist eine ganz große Situation die man haben muss damit es auch funktioniert.

00:33:01: Und es muss natürlich aber auch so sein, das Team muss immer das Gefühl haben du vertraust ihn.

00:33:06: Sie sind wichtig.

00:33:08: Ich glaube, dass wenn man das gemeinsam dann so rüberkriegt.

00:33:11: Dann hat man eine ganz spannende Situation und hat eben Luft für vieles andere auch, die das Unternehmen weiterbringen.

00:33:19: Und ich glaube, wenn man selber immer diese Position bekleidet und alle Probleme löst, kann auch niemand wachsen.

00:33:25: Mir ist es so wichtig, dass Menschen in meinem Umfeld auch wachsen dürfen, Verantwortung übernehmen dürfen, lernen dürfen und sich einbringen dürfen.

00:33:32: Das ist ein ganz anderes Vertrauen untereinander, wie du sagst aufgebaut wird.

00:33:39: Und du hast auch andere Blickwinkel, das heißt ja nicht nur weil du Chef bist dass du immer Recht hast und dass du alles richtig machst.

00:33:45: Ja?

00:33:45: Und das ist ganz wichtig.

00:33:47: ne dann kommt irgendwie einer an Tag sagt er ja guck mal warum machen wir das eigentlich so und so?

00:33:50: Warum können wir es nicht so und zu machen?

00:33:52: Du denkst

00:33:52: richtig

00:33:53: super!

00:33:54: Also ich behaupte hier von uns zum Beispiel dass wir den Latte Macchiato erfunden haben, ja?

00:33:59: Also jetzt ohne Flachs, das ist auch eine lustige Geschichte.

00:34:02: Ich hab vor dreißig Jahren schon mal in Australien gelebt und da wurde damals schon der Kaffee im Glas verkauft.

00:34:07: So, das war ein Kaffelatte!

00:34:09: Und den habe ich dann im Matrix damals auch gleich verkauft... Da ließ man erst den Espresso rein, Milch drauf, Schaum drauf, fertig so.

00:34:18: Dann machte meine Angestellte erst die Milch rein, dann den Schaume sagte, ohh, ich habe den Espressso vergessen und liess dann den Es presso reinlaufen.

00:34:25: Und dann hast du ja diese Schichtung und sagte guck mal wie doll ist das denn?

00:34:28: Das sieht ja super aus

00:34:30: ne?!

00:34:30: Ja, haben wir noch nicht Latte Macchiato der genannt war, aus Versehen.

00:34:33: Da muss ich auch sagen und dann kam jemand, werde ich nie vergessen hier aus einem Hotel-Hoteldirektor und sagte ihr könnt doch kein Kaffee im Glas verkaufen.

00:34:41: das ist ja iglafft!

00:34:44: Ne?

00:34:45: Ich sag ganz Australien trinkt Kaffees aus dem Glas.

00:34:47: und das wie gesagt es ist dreißig Jahre her und er war fest davon überzeugt dass das eine unhygienische Sache sei.

00:34:55: Ja ist das schon spannend.

00:34:57: Der Fimee

00:34:58: sieht mir jetzt in den Stefan rein Ein ehemaliger Mitarbeiter von dir, kennst du ihn noch sicher?

00:35:05: Ja ja sicher.

00:35:06: Und bei ihm hatte ich genau diese Situation und die hat er Macchiato bestellt und der muss genauso aussehen.

00:35:12: Weil ich das dann online gestellt habe.

00:35:13: Ich dachte eher noch voll zu mir.

00:35:16: Nee nee!

00:35:17: Warte, ich mach dir noch mal neulich.

00:35:20: Wer drückt dir das Bild sieht?

00:35:21: Ja

00:35:21: genau, da gibt's gleich ein Drüber so ungefähr.

00:35:23: Dann gibts

00:35:23: wieder einen Drüber!

00:35:25: Ist das der schönste Kompliment was du bekommen könntest.

00:35:28: Da hast du einiges richtig gemacht.

00:35:30: Wenn ihr über Führung sprecht, Menschenführungen, Personalführungen oder Unternehmensführungen haben es Frauen auf Bau kommen schwerer als Männer?

00:35:40: Ich finde dass ist eine schwierige Frage weil ich kann das für mich in meinem Team überhaupt nicht unterschreiben.

00:35:46: Ich habe es nicht schwerer oder leichter als jemand anderes, mein Team vertraut mir und so gut wie ich führe.

00:35:53: Und an mir arbeite so gut ist auch mein Team.

00:35:57: Ich glaube im Umfeld auf der Insel sind Frauen manchmal immer noch ein bisschen unter dem Radar würde ich sagen.

00:36:06: Vielleicht auch... weil die Männer manchmal vielleicht auch lauter sind oder besser darin sind, sich zu präsentieren.

00:36:14: Wobei ich jetzt nicht sagen will, dass wir nicht laut und bunt sind... Wir sind nicht laut!

00:36:17: Wir sind schon

00:36:18: sichtbar.

00:36:22: Also ich persönlich kann es nicht sagen, dass ich als Führungskraft anders wahrgenommen werde, weil ich eine Frau bin.

00:36:30: Das würde ich unterstreichen.

00:36:32: Nun trennen uns ja wieder mal diese dreißig Jahre, wann ich angefangen habe, wann du angefangen hast.

00:36:38: Also im Team würde ich das auf alle Fälle und bestätigen.

00:36:42: Ganz im Gegenteil, also ich glaube gerade auch hier älter ich geworden bin, desto mehr war dieser Respekt auch da.

00:36:49: und würde ich sagen wir waren immer sehr jungsmännerlastig bei uns bei den Kellnern Und ich würde sagen Ich habe immer ein ganz starkes Team gehabt.

00:36:58: was hinter mir stand Das kann ich nicht anders sagen Die waren immer toll und Da gab es nie irgendwelche Sachen wo ich sage die haben gesagt Das ist ja eine Frau, da überhaupt nicht.

00:37:08: Ich glaube aber das würde ich auch unterstreichen was Frieder sagt, dass Frauen an sich hier auf der Insel ein anderes Standing haben gerade wenn sie selbstständig sind.

00:37:18: Das ist sicherlich sind bewahren.

00:37:20: Das war sicherlich früher noch schwieriger.

00:37:22: wie gesagt ganz hervorstellend ich war dreiundzwanzig glaub ich als ich angefangen habe und dann gab es auch sehr viele die dem jungen Mädchen mal erzählen wollten wieder alles so funktioniert ne?

00:37:31: Siehe Gardin und Decke und weiß ich nicht Das war sicherlich so, wie sollte man sagen?

00:37:38: Als?

00:37:38: ich glaube früher wurde man auch ein bisschen belächelt.

00:37:41: Gastronomie hatte sowieso mal ein schwieriges Standing.

00:37:44: So ein Hotelier das war was Besonderes.

00:37:46: aber Gastronomie naja.

00:37:48: Das war schwierig und dann eben noch als Frau als Unternehmerin war das tatsächlich, dass man nicht überall Gehör fand oder überhaupt eingeladen wurde.

00:37:58: Wenn irgendwelche wichtigen politischen Situationen oder Meetings waren... Da wurdest du auch nicht unbedingt eingeladene?

00:38:05: Das hat sich mittlerweile ja gedreht aber das war früher auf alle Fälle anders.

00:38:09: Also da würde ich auch sagen es hat sich definitiv verändert.

00:38:12: Absolut!

00:38:15: von den meisten Leuten oder eigentlich von allen, mit denen ich zu tun habe sehr respektiert und auf Augenhöhe behandelt.

00:38:23: Ich hab aber noch eine ganz lustige Geschichte dazu als wir hier eingezogen sind.

00:38:28: War ja hier ganz viel Insolvenzmasse in dem Laden und ich hatte ein ganz bärenes Budget weil ich ja nicht damit gerechnet habe das Konzept den Zuschlag zu bekommen.

00:38:36: sprich ich hatte glaube ich zwanzigtausend

00:38:37: Euro

00:38:39: und musste jetzt nun zusehen dass sich irgendwie diesen Laden Einrichter ans Laufen kriege und die Idee war schon, die Insolvenzmasse zu übernehmen.

00:38:46: Zu einem schmalen Kurs denn... Die Logik ist ja ansonsten muss die Brauerei das rausräumen.

00:38:51: Das kostet auch viel Geld.

00:38:52: also habe ich gedacht naja da krieg' ich bestimmt einen guten Kurs und kann die Sachen behalten.

00:38:57: Und dann saß ich hier und ich hatte einen guten Freund von mir dabei der in diesem Gespräch mit dabei saß.

00:39:02: Saß sich mit der Brauerei und einem anderen Vertreter hier um dieses Verhandlungsgespräch zu führen und sie haben nur mit meinem Bekannten gesprochen.

00:39:12: Nur der überhaupt nichts mit dem Land, den ich nur

00:39:14: dabei habe!

00:39:15: Das kenne ich auch.

00:39:16: Und

00:39:17: das war für mich

00:39:18: abgesehen

00:39:19: davon dass sie auch wahrscheinlich gedacht haben naja die Macht geht sowieso auf unseren Deal ein und nimmt jetzt das Bier ab was ich partout nicht wollte weil es... Das bläht jetzt ja auch nicht von der Marke, aber es ist einfach nicht das Bier was ich gerne trinke oder meinen Gästen gerne aussteigen.

00:39:33: Naja nichtsdestotrotz weil das ist so ein unverschämtes furchtbares Gespräch dass ich's abgebrochen hab gesagt nehmt euer ganzen Scheiß zwei Wochen ab der Zeit und auf Wiedersehen.

00:39:44: Und das war für mich wirklich prägend am Anfang.

00:39:47: Ich wusste nicht, wo oben und unten ist weil mit zwanzigtausend Euro kommst du natürlich auch nicht weit.

00:39:52: dann habe ich mit meinem Vater hier irgendwie und mit Leo damals hier die kleine Bar reingezimmert.

00:39:56: der Rest war alles irgendwie Baustelle hab über Fritz Kohler noch Bierzeck an den Schuhen gestellt bekommen, die wir dann auf die Terrasse gestellt haben.

00:40:04: also an dieser Stelle hatte ich auch echt viel Unterstützung.

00:40:07: aber Im Endeffekt hat es auch dazu geführt, dass der Laden heute so ist wie er ist.

00:40:12: Weil hätte ich das übernommen wäre es auch...

00:40:14: Der ist dein Stil, ne?

00:40:15: Ist Gewachsen mit dir und deine Ideen sind deine Idee.

00:40:18: Das ist eigentlich auch eigentlich der schönere Weg eigentlich.

00:40:21: Aber das war meine erste und einzige, tatsächlich auch einzige schlimme Erfahrung die ich als junge Frau auf der Insel gemacht habe.

00:40:28: Ja aber

00:40:29: trotzdem man muss mal gucken.. Ich glaube jetzt hat sich verbessert wenn man guckt wie viele Frauen und junge Frauen mittlerweile selbstständig sind sehr gewandelt und ich glaube, das tut dieser Insel auch sehr gut.

00:40:43: Das ist eine gute Sache für die Insel.

00:40:47: Ja.

00:40:47: Aber was machen solche Situationen durch?

00:40:49: Also ich stelle mir das dann... Ich kann mich da nur schwer reinversetzen, aber ich stell mir das vor du sitzt da.

00:40:54: Bleiben wir jetzt mal bei dem Beispiel.

00:40:55: Du hast wirklich wahnsinnig viele Quadratmeter.

00:40:58: Du musst daraus etwas machen und willst, aber du musst ja auch.

00:41:02: Und du hast nicht das Gefühl, dass du vielleicht die Unterstützung jetzt bekommst, die du jetzt gerade bräuchtest und auch gleich nicht die Mittel dazu machst.

00:41:09: Unabhängig davon wie du es löst.

00:41:11: aber was macht das so seelisch mit einem dieser Drucker?

00:41:15: Also ich bin glücklicherweise groß geworden und erzogen worden mit sehr viel Selbstwirksamkeit.

00:41:23: Das heißt ich muss schon immer ausprobieren und selber lernen mir selber Dinge zusammenbauen und selber Lösungen finden.

00:41:29: Und war sehr früh, sehr selbstständig und wurde dazu auch ermächtigt von meinen Eltern und Großeltern die da glücklicherweise einen guten Job gemacht haben.

00:41:37: Danke an der Stelle!

00:41:44: ist es, glaube ich in so einem Moment nur eine weitere Herausforderung.

00:41:48: In einem Leben was sowieso schon immer auch Herausforderungen hatte die man dann irgendwie angeht also man hat irgendwie die inne zumindest geht's mir so.

00:41:55: ich habe dann die innere Überzeugung naja das kriegste schon irgendwie hin.

00:41:59: ja

00:41:59: also ich hatte eine sehr wundervolle starke mutter die auch selbstständig war und dies leider nicht mehr da und die hat mir vorgelebt wie man stark sein kann.

00:42:15: Und das ist, dieses geht nicht gibt es nicht!

00:42:18: Das ist auch so ein klassischer Spruch von ihr ne?

00:42:20: Ja, nee was das geht nicht dann wird's mit dem Klebestreiben festgeklebt oder so ungefähr.

00:42:27: Meine Mutter hat alle Probleme gefühlt gelöst ja und dann hat sie selber mit dem Schraubenzieher losgerannt oder was weiß ich net.

00:42:34: deshalb heißen heißt mein Unternehmen ja auch Rias Beach, meine Mutter hieß Maria.

00:42:40: Und das ist also ein absolutes Dankeschön für meine wundervolle Mutter die mich auf alle Fälle dahin gebracht hat wo ich jetzt bin und von der ich eben auch weiß dass es immer weiter geht und dass man sich nie unterkriegen lassen soll und dass sie sich nicht von Menschen die einem das Leben schwer machen wollen von den Dingen abhalten lässt die man liebt.

00:43:02: Und das ist, glaube ich auch sehr wichtig.

00:43:04: Es wird immer Menschen geben die dir Steine in den Weg legen, die dir etwas neiden – das haben wir ja leider sehr viel hier auf der Insel – aber macht das was du liebst und dann wird's gut!

00:43:17: Können wir jetzt eigentlich beenden?

00:43:19: Also ich weiß noch gar nicht, was ich sagen soll.

00:43:21: Ich unterschreibe das so.

00:43:23: Nein, also ich finde beide Geschichten dabei spannend weil du einfach... Was ihr beide gerade sagt ist ja genau das, was man den Leuten erzählt aber ihr lebt es dir dann auch.

00:43:30: Ja.

00:43:31: Den Leuten kannst du heute irgendwie siehst du ja tausend Coaches und was weiß ich nicht anders denn die ziehen ganz viele tote Dinge.

00:43:37: Aber die erzählte das, was es irgendwie gelernt war.

00:43:40: Ja,

00:43:40: das finde ich übrigens auch immer sehr schwierig.

00:43:42: also deshalb... Ich war ja... Du machst ja gerne solche Sachen glaube ich so mit Coaching und was weiß ich?

00:43:46: Und ich fand das immer so schwierig hatte ja auch öfter schon mal Leute bei mir und ich war auch schon bei etwas und dann habe ich dann gefragt, was hast du denn schon so gemacht?

00:43:54: Genau!

00:43:54: Dann war der meistens nie Praktiker

00:43:55: dabei.

00:43:56: Das muss schon passen.

00:43:59: Das ist ja in der Theorie wunderbar, was du dir davorstellst aber der Mensch mit dem du dann zu tun hast, der Angestellte, der tickt gar nicht so.

00:44:07: vor dem sitzt und dann irgendwelche Strategien da anwenden soll.

00:44:10: Da

00:44:12: braucht es glaube ich auch Fingerspitzen, Gefühle und Empathie.

00:44:15: Und ich persönlich lerne ja am liebsten von Leuten die eben schon mal was gemacht

00:44:20: haben.

00:44:20: Das ist genauso

00:44:22: wie mit Kritik.

00:44:23: Ich kann sehr gut Kritik annehmen wenn's von jemandem kommt der sich damit schon mal auseinander gesetzt hat oder der Ahnung davon hat.

00:44:30: Ich bin manchmal vielleicht auch ein bisschen nickelig, wenn dann jemand kommt, der so mit dem Bereich überhaupt nichts zu tun hat und der einem dann

00:44:38: gute

00:44:39: Tipps geben mag was man doch besser machen könnte.

00:44:43: aber das ist auch okay da hat jeder seine Wahrnehmung.

00:44:45: ich glaube man muss irgendwann lernen an wem lerne ich, an wemen werde ich größer, an wen werde ich stärker?

00:44:52: Ja genau.

00:44:52: Und

00:44:52: wer darf auch irgendwie, wen darf ich auch ignorieren auf meinen Weg?

00:44:56: Genau

00:44:56: und dass sich dann das nicht alles immer so mitten nimmt weil man ist ja natürlich mit solchen großen Geschäften hat man so viel Kontakte zu all der möglicher Couleur von Menschen Und natürlich auch Beschwerde-Situation.

00:45:10: Am Anfang muss ich sagen, oh Gott, die haben sich beschwert, das ist nicht richtig, das muss ich ändern.

00:45:15: Da war ich auch ein bisschen getrieben und dann habe ich auch gedacht, nee, das kann ich gar nicht so machen.

00:45:20: Ich hab ja meine Idee, Thema Gardinen wieder.

00:45:24: Ich kann ja nicht nur weil der Gardin toll findet jetzt hier Gardinen hinhängen, weil ich Gardinen furchtbar finde bei diesen tollen Fenstern und dem Blick.

00:45:31: Und da ist wieder der Punkt, dann musst du eben auch überzeugt sein von den Dingen die du tust.

00:45:36: Ja

00:45:36: und auch aushalten können dass das Leute auch mal nicht teuer finden.

00:45:39: Das ist auch in Ordnung.

00:45:40: Richtig!

00:45:40: Du kannst es nicht allen recht machen dafür ist man auch zu unterschiedlich ne?

00:45:44: Den Anspruch hat man ja auch glaube ich gar nicht.

00:45:47: Ihr seid natürlich jetzt aber nicht nur Unternehmerin ihr seid ja auch Gastgeber weil wir gerade beim Thema waren.

00:45:51: aushalten können auch von Kritik Ja.

00:45:53: Und wir haben ja doppende Menge Gäste auf der Insel und...

00:45:56: Du fängst an zu flüstern, Sven!

00:45:59: Wir haben wirklich tolle Gäster auf der INSEL.

00:46:01: also ich habe auch da täglich mit Gästen zu tun und ich mag es wirklich weil ich finde wir versuchen den hier die schönste Zeit des Jahres nochmal so ein kleines Zahnentötchen um draufzusetzen und sagen okay wir geben euch einen schönen Rahmen und dem Rest könnt ihr gestalten das Thema Gastgeber sein.

00:46:18: Das ist ja so, dass wird das schwierigste was man ... was man sein kann wenn man in dem Bereich ist weil das man taucht und ich glaube man kann das nicht.

00:46:26: Hat man das in den Genen oder wie seht ihr es?

00:46:28: Oder ist das etwas was man sich aneignen kann oder ist das eine Charakter-Eigenschaft?

00:46:32: Also

00:46:33: ich finde du musst schon gerne Gastgebers sein und da kann man seinen Mitarbeitenden oder sich selber auch ne ganz einfache Frage stellen und zwar wenn du morgen auf ein Date gehst Wohin lädst du den Partner, die Partnerin ein?

00:46:51: Was planst du und räumst so vorher dein Zimmer auf oder deine Wohnung.

00:46:56: Und je nachdem wie man diese Frage

00:46:57: sich

00:46:57: selber ehrlich beantwortet weiß man ist mein Gastgeber Typ oder nicht.

00:47:01: also ich glaube das jeder hat eine Veranlagung dazu.

00:47:04: Ich glaube man kann es auch lernen wenn man tolle Vorbilder hat.

00:47:08: Aber ob man jetzt ein eher extrovertierter oder introvertirter Mensch ist, es

00:47:12: gibt natürlich unterschiedliche Arten von Gastgeber auch.

00:47:15: Ich glaube wir beide sind uns da eher ein bisschen ähnlich... Rampensäuer, würdest du viel sagen?

00:47:21: Nein.

00:47:22: Er kommt immer auf die Situation drauf an was man auch für eine Art von Lokal hat.

00:47:26: also Du hast hier viele Events.

00:47:29: Wir haben früher die großen Bands hier alle gehabt im Laden.

00:47:32: wir hatten auch große Events immer.

00:47:33: das ist natürlich ein anderes Gastgeber-Tuben als wenn ich jetzt einen schickes Restaurant habe wo ich ne Frage wie war denn der Wein?

00:47:40: waren die Kartoffeln gut so ungefähr?

00:47:43: aber Ich glaube schon dass man die Veranlagung dazu haben muss weil du musst eine Sache haben, du musst gerne mit Menschen umgehen.

00:47:50: Also menschen dürfen dich nicht stören.

00:47:52: das hat man hier leider bei manche leuten ja sind die alle schon wieder?

00:47:55: da ist schon wieder sommer so ungefähr.

00:47:57: nein Du musst einfach gerne mit menschen sein und du musst was du auf alle fälle auch wusst du musst die unterschiedlichkeit der menschen verstehen Und dass du ja auf unterschiedliche situationen noch anders reagieren muss ne?

00:48:08: Du kannst mit dem einen kannst du super toll pflachsen und Spaß haben und der andere fühlt sich vielleicht dadurch angegriffen weil du irgendwas Eigenartig schwarzes, homoartechnisches Gesachte.

00:48:17: Weil

00:48:17: du ihn gedutzt hast?

00:48:19: Oh Gott ja!

00:48:20: Na ja da sind wir fast drüber weg glaube ich.

00:48:23: Aber das ist eben... Dafür musst du auch empathisch sein.

00:48:26: Dass du diese Situation immer gut einschätzen musst und das kann dir keiner beibringen eigentlich.

00:48:30: Das hast du denke ich in dir oder eben auch nicht.

00:48:35: Aber dass finde ich so mit der spannender Thema an dem Thema Gäste und Gastgeber sein.

00:48:40: Die Gäster auf der Insel Für mich selber, kann man von mir sprechen.

00:48:44: Es ist das erste Volley-Jahr, dass ich durchhabe und... Ich habe jetzt wirklich den Vergleich zwischen der Niedersaison, zwischen der ganz guten Zeit und auch dem Hofsauber.

00:48:54: Und ich persönlich also geruflich und auch privat viele Kontakte mit Gästen und dann gibt es trotzdem diese Situationen.

00:49:03: und würde ich jetzt nügen wenn ich es nicht sagen würde wo du dann sagst, ich muss jetzt morgens um acht Uhr ganz schnell zum Bäcker und musst jetzt ganz schnell was holen, dann stehst du davor nichts.

00:49:13: Fuck!

00:49:16: Aber warte mal da gibt's noch einen anderen Bäcker.

00:49:17: Schnell hin?

00:49:20: Das weiß man aber auch aus dem Juli so.

00:49:25: Warum es mir ging ist dieses Gefühl das bei mir entstanden ist manchmal des Vereinlamentes, dass eigentlich ein Lebensraum ist.

00:49:32: Was in den touristischen Regionen völlig normal ist, wenn sich daran gewöhnen muss oder was ich vielleicht auch muss Und ich auch niemand bin, der sich dann hinschallt und sagt das stört mich jetzt komplett.

00:49:40: Aber wie schafft man das?

00:49:42: Dass man sagt okay die Gäste und wir wieder eins weil ich habe ganz oft auf Bauch um das Gefühl dieses Die und Wir

00:49:50: Ja

00:49:50: Das ist ja so dieses Thema was durch ganz viele Sphären schwappt.

00:49:54: Es gibt die Geste und es gibt uns hier.

00:49:57: Das ist auch bis zum gewissen Rand, glaube ich.

00:49:59: In Ordnung noch völlig normal.

00:50:01: Aber wie kloppt ihr mit der langen Zeit, in der ihr schon hier seid und in dieser Intensität?

00:50:06: Und diese Engeln zu allen Gästen jeden Jahreszeiten.

00:50:09: Wie kann man das schaffen?

00:50:10: oder wie schafft man das, dass das eins hält?

00:50:11: Ich

00:50:12: glaube, das ist es auch für jeden wieder unterschiedlich, glaub' ich.

00:50:15: Also bei mir ist es

00:50:16: z.B.,

00:50:17: so...Ich mag gerade nur die Zeiten wo das so is'.

00:50:20: Ich finde diese anderen Zeiten grauenhaft!

00:50:23: Also kann ich nicht anders sagen, wenn dann immer sagt auch das so schön wie die alle weg sind.

00:50:26: Dann lese ich ein Buch zündet mir eine Kerze an.

00:50:30: Kann ich mal machen einen Abend?

00:50:31: Kann ja auch zwei Abende machen aber dann fehlt mehr Mensch.

00:50:34: Mir fehlt dieses Grundrauschen.

00:50:37: Wir fehlt Leben einfach.

00:50:39: Wie gesagt, also ich gehe auch gerne mal bei Wind und Regen eingemummelt am Strand spazieren ganz alleine für mich.

00:50:44: Aber eben nicht vier-fünf Monate!

00:50:47: Ja?

00:50:47: Also mir persönlich war diese Phase des Nichts tun oder des Nichtmensch haben immer schon zu lang.

00:50:57: Ich

00:50:57: genieße auch wirklich Ruhegezeiten aber das muss für mich auch nicht ruhig komplett Ton bedeuten.

00:51:05: Ich freue mich schon darüber wenn Leben da ist.

00:51:09: Das ist auch was, eine Besonderheit an der Insel und die ich auch an der Neben- und Wintersaison auch irgendwo schätze.

00:51:16: Dass es da eben mal nicht um Trubel geht sondern um runterkommen, um entspannen.

00:51:23: Ich freue mich, wenn da Leute dabei sind.

00:51:25: Dann würde ich noch mal einen Unterschied.

00:51:26: die Neben-Saison oder der Winter nenne ich ihn jetzt mal.

00:51:30: Also Nebensaison vor Saison das sind ja alles so.

00:51:32: Situationen ist es schön da ist noch nicht so viel und so weiter.

00:51:35: du hast ein Grundrauschen aber es gibt ja eben auch Phasen da kannst du durch die Stadt fahren, siehst doch länger kein Ja?

00:51:41: Du kannst ganz gut zum Bäcker gehen dann übrigens auch!

00:51:47: Nee, das stimmt.

00:51:48: Das ist

00:51:48: auch noch nicht die Kritik zu sein, dass da Menschen stehen.

00:51:50: Es ging mir darum so als... Das war für mich immer so ein Signal okay ich setze es wieder voll und jetzt ist es voll.

00:51:56: Und das war für me so ein signal so... Ich kann man sagen wie wenn jemand so das was einem wo man doch nutzen möchte einfach nur weil man das jetzt beruflich zum Beispiel braucht oder wenn man dann in irgendeinem Einzelhandel wirklich brauche ich jetzt dringend dieses oder jenes.

00:52:10: ich kenne auch eine Geschichte von gerade durch Stefan.

00:52:13: Wir haben dann drei Wochen versucht, Millionen zu kaufen und haben gesagt entweder stehen wir ewig oder es gab einfach keine.

00:52:20: Ja ja das stimmt.

00:52:22: auf der anderen Seite ist es ja nicht so dass man das nicht weiß gerade wenn man länger hier ist ne?

00:52:26: Und dann ist es halt so.

00:52:27: dann gehst du zu bestimmten Einzelhandelsketten gehst denn nicht um elf.

00:52:32: Da gehste halt morgens früh hin und da kommtest du immer schnell durch usw.

00:52:35: Du musst halt einfach in diesen Monaten oder sind ja noch nicht mal Monate lassen Ernsthaft sagen, wir haben diese Zeit.

00:52:42: Wenn NRW da ist, dann ist es knicke-knacke voll.

00:52:44: Sag mal überhaupt sechs bis acht Wochen, wo's richtig brummt?

00:52:48: Und da denke ich immer, da kann man sich ja drauf einstellen.

00:52:51: Da muss man halt in der Zeit sich ein bisschen regulieren.

00:52:55: und wenns einem zu voll ist privat, dann nimmste dich halt raus und gehst schön ins Ostland an Strand

00:53:00: usw.,

00:53:00: da bist du auch schön für dich alleine, hast schöne Ecken, musst nicht an die Hauptbadestrende gehen, wenn du das nicht möchtest.

00:53:06: Und ehrlicherweise, ich unterbreche mal kurz ... Also dieses Thema, ich nenne jetzt mal den Begriff Badegast.

00:53:14: Dass der so ein Imageproblem hat?

00:53:16: Das ist ja das was du eigentlich beschreibst und was wir auch vielfach mitbekommen.

00:53:22: Ich finde das ganz schwierig weil eigentlich müssen wir sehr dankbar dafür sein dürfen wir dankbar dazu sein dass so viele Leute so gerne hinkommen und auch mal ihren Kopf ausschalten weil das soll Urlaub sein, Urlaub soll

00:53:33: zum

00:53:34: Runterkommen sein.

00:53:36: Und ich finde, das ist doch was ganz Besonderes.

00:53:39: Was wir hier anderen Leuten zur Verfügung stellen dürfen

00:53:42: und das muss man eigentlich auch unseren Kindern schon ja beibringen dass es nicht wieder hast Badegas gesagt naja Wir sind halt wieder da.

00:53:49: Nee, das ist gut, dass die da sind!

00:53:51: Ja und Sie können auch

00:53:53: machen,

00:53:54: oder?

00:53:54: Genau.

00:53:55: Und es ist deine Zukunft.

00:53:56: Das ist dein Leben was sich durch diese Anzahl der Menschen, die hier Urlaub machen, ja auch gestaltet.

00:54:03: Was dir vielleicht auch deine Zukunft bringt auf dieser Inselwohnen zu bleiben weil du irgendwann ein Geschäft hier hast oder den Betrieb deiner Eltern übernimmst usw.

00:54:12: Es ermöglicht dir an diesem tollen Ort weiter hinzuleben und dass das eben kein

00:54:18: notwendiges

00:54:19: Übel ist, sondern ganz wichtiger Bestandteil deiner eigenen Zukunft.

00:54:24: Er sagte das letztens so schön.

00:54:26: ich weiß nicht mehr wer es war aber irgendwer sagt so schön naja das ist wie wenn sich ein Goldgräber beschwert dass du Gold da ist.

00:54:33: Ja ja!

00:54:34: Das ist tatsächlich so und ich glaube wenn das so ein bisschen in den Köpfen der Leute auch so ein bißchen switched dann haben wir nicht diese Serviceprobleme, die wir hier manchmal leider auf der Insel haben oder was ja dann doch von dem einen oder anderen Gast auch angeprangert wird.

00:54:50: Mensch da war er und der nicht so nett oder da waren die Öffnungszeiten nicht so gut?

00:54:54: Oder wie auch immer wenn das ein bisschen in den Köpfen anders wird, in den Generationen, die nachwachsen und die nicht immer dieses Narrativ bekommen der Badegast.

00:55:06: Ich glaube dass kann sehr viel machen für die Zukunft.

00:55:11: Der Badegast ist das für euch so eine?

00:55:15: oder haben sich die Gäste, da hat sich der Bade-Gest für euch verändert?

00:55:19: Sehr.

00:55:21: Das kann Trixie besser sagen als ich wahrscheinlich.

00:55:23: Also das kann ich ganz witzig sagen.

00:55:26: also früher haben wir immer von den Beeschlanden gesprochen, die hier über die Promenaderanden weil irgendwie vor dreißig Jahren war die gefühlte Oberbekleidung von Menschen ab sechzig die Farbe beige ja Und die ganze Promenade

00:55:37: von den Partner-Looks.

00:55:39: Also ich erinnere mich an Chivo und Jack Wolfskine Partner

00:55:44: Look Outfit.

00:55:44: Ja, Wolfskin!

00:55:45: Genau genau.

00:55:47: Ich glaube auch die Art wie man Urlaub machte hat sich geändert einfach oder was man von dem Urlaub auch wollte.

00:55:54: Was man überhaupt machte?

00:55:56: Von Sport über Naturerlebnis oder was weiß ich haben die Leute heute einen ganz anderen Blick auf die Inseln und das ist leider glaube ich dass wir es manchmal auch ein bisschen kollidiert.

00:56:05: Die alten, sag ich jetzt nochmal, Badegäste von früher.

00:56:08: Sie sagen, oh, hier war es früher immer so schön und er fahr so ruhig

00:56:11: usw.,

00:56:11: das ist ja gar nicht mehr so... Was aber eigentlich gar nicht stimmt!

00:56:16: Also die Promenade sicherlich, die war ruhiger oder ruhiger.

00:56:19: Aber die Stadt

00:56:20: war viel gefüllter weil wir vielmehr Abendangebote, Nacht-Angebote, wir hatten ganz viele Tanzlokale.

00:56:25: Früher hießen sie Tanzlocale mit Livebenz dann kamen die Diskotheken Wir hatten die Mariener Richtig viel und auch lautes Leben.

00:56:33: Also das ist keine Erfindung jetzt von von Matrix oder Geske, oder Rias Beach.

00:56:37: Wir hatten hier tatsächlich wilde Zeichen auf dieser Insel.

00:56:41: Aber dieses Urlaubsverhalten wie verbringe ich wirklich meinen Urlaub?

00:56:46: an der Nordsee und gerade auf dieser Insel, das hat sich glaube ich sehr geändert.

00:56:49: Und die Ansprüche!

00:56:50: Weil die Leute natürlich ganz andere Vergleiche haben.

00:56:53: Sie haben viel mehr Möglichkeiten zu reisen es gibt neue Destinationen, die ganze Ostsee hat sich anders aufgestellt.

00:57:00: da wird man natürlich verglichen mit.

00:57:02: Ob's jetzt meistens geht... Es geht natürlich um Preise aber es geht viel um Qualität und Angebot.

00:57:08: Aber dann musst du uns mal nach vorne schauen.

00:57:09: Ihr seid jetzt zwei Personen, zwei Unternehmerinnen zwei Menschen, die hier auf der Insel doch viel erlebt haben und aber immer noch die Chance haben das mitzugestalten.

00:57:21: Bei dir, wie da wissen wir, du bist jetzt da momentan den oder wachst diesen Schritt auch mal in die andere Richtung wo du sagst du kannst wird gestalten.

00:57:28: bei dir hast mit Sicherheit viel mitgestaltet schon

00:57:32: ja

00:57:33: was glaubt ihr denn?

00:57:33: Was ist denn eine Richtung die die uns einschlagen müsste sollte oder könnte?

00:57:38: also Was mir wichtig wäre oder wo ich glaube, wo wir Potenzial haben und besser werden können und dürfen ist die Positionierung.

00:57:47: Wir haben gerade darüber gesprochen dass die Gäste mehr Möglichkeiten haben.

00:57:51: das wir konkurrieren nicht mehr nur mit Norderney.

00:57:54: Wir konkurieren nicht mehr nun mit Juist.

00:57:55: Wir konkurrieren auch mit Mallorca Mit Sardinien und ganz vielen anderen tollen Orten auf der

00:58:00: Welt

00:58:01: Auch mit den Bergen zum Beispiel.

00:58:02: sprich Ich bin der Meinung brauchen auf dieser Insel ein klares Bild, wofür steht denn Borkum eigentlich?

00:58:09: Ist Borkom... Raphael hat das in seinem Interview in der Borkome aktuell ganz gut beschrieben und hat dort gesagt, naja ist Borkomm jetzt die Insel der Vielfalt.

00:58:16: Und keiner weiß so richtig was erwartet mich da?

00:58:19: oder steht Borkumm für etwas.

00:58:21: Und ich glaube es ist ganz wichtig dass wir kollektiv mal herausfinden.

00:58:25: Ich glaube eigentlich wissen wir schon.

00:58:26: Eigentlich wissen wir, Borküm steht für Natur, für Erholung, für Hochseeklima, für Familienfreundlichkeit Also alles Werte, die stehen eigentlich.

00:58:35: Aber dass wir da gemeinschaftlich an einem Strang ziehen und uns wirklich positionieren eine Marke Borkum gemeinsam stark machen Und so auch wettbewerbsfähig werden und bleiben, dass die Leute wirklich wissen.

00:58:48: Wenn ich nach Borkum fahre, kriege ich tolle Angebote für meine Kinder oder Schlechtwetter.

00:58:52: Ich kann mich erholen!

00:58:54: Vielleicht auch tolle Wellness-Angebote, Talasso

00:58:57: etc.,

00:58:58: um da ein klares Bild zu schaffen.

00:59:01: Das wird unsere Aufgabe für die nächsten Jahre, gut zu positionieren und nicht zu so einer Allerweltsinsel zu werden, die auch keiner richtig weiß, wofür sie steht.

00:59:12: Das liegt mir am Herzen.

00:59:13: Ja

00:59:13: also ich denke das würde ich total unterstreichen.

00:59:16: Ich denke die Ansätze sind, da muss ich meinen Mann ja auch tatsächlich mal hier loben, sind gemacht worden.

00:59:23: Borcom hat sich Freiheit atmen auf die Fahne geschrieben sagt eigentlich sehr, sehr viel aus wohin die Insel eigentlich auch gehen möchte.

00:59:33: Dann mit der Neuorientierung oder eine Neuaufstellung der Milchbuden ist ein sehr großes Signal eigentlich gesetzt worden dass man zukunftsorientiert arbeiten möchte das man den neuen Gast auch ansprechen möchte und so weiter.

00:59:46: und das braucht Borkum auch in anderen Bereichen Erneuerungen eigentlich weil sich unsere erste Struktur ebenso verändert.

00:59:57: Gerade diese Positionierung ist so wichtig.

00:59:59: Also man hat früher mal gesagt, ja Bock um eine Familieninsel wenn du dann aber mal ins Detail guckst wo du dich dann fragst Aber was machen wir denn konkret für Familien?

01:00:06: Was ist denn anders bei uns als andere

01:00:09: Orte

01:00:10: dass wir sagen können ne bei uns kommen die Familien hin Und da denke ich da hat man viel aufholbedarf Je nachdem.

01:00:18: und diese positionierung denke ich die ist sehr wichtig und es muss halt Eine Gemeinschaft muß das machen was hier eben noch so immer ein bisschen Nicht so funktioniert ist dieses richtige Miteinander.

01:00:29: Diese Insel funktioniert nur mit ganz, ganz vielen Puzzlestücken und jedes dieser Puzzelstücke hat seine Aufgabe in diesem großen Bild und das ist auch ganz wichtig.

01:00:40: Und im Moment ist es oft so dass die Puzzle Stücke einzeln irgendwo umliegen und nicht zueinander finden.

01:00:45: quasi und ich glaube da hat Borkum so viel Kraft ungenutzte Kraft und Potenzial muss noch dran gearbeitet werden.

01:00:57: Das ist sicherlich keine Sache von heute auf morgen, aber das ist etwas was für die Zukunft denke ich sehr wichtig ist um eben auch erfolgreich zu sein.

01:01:06: und da kommt man dann wieder zu dem Ding.

01:01:08: es ist nicht schlimm erfolgreich zu seien Es ist eine gute sache erfolgreich zu sehen weil wenn hier unterschiedliche Unternehmen erfolgreich sind, sind sie in der Lage das auch zurück an die Gemeinschaft zu geben.

01:01:21: Das heißt Sinne von Arbeitsplätzen schaffen im Sinne von Steuern zahlen ganz relativ einfach gesagt.

01:01:28: aber eben auch wenn man erfolgreich ist hat man eine Strahlwirkung.

01:01:33: das heißt wieder die Gäste finden einen toll ich sage mal noch mal Milchboden wie die jetzt aussehen Und wer das alles nicht wollte und wie toll ist es jetzt?

01:01:42: Das geht, weiß ich nicht jeden Tag, zigfassfach über Instagram und Facebook usw.

01:01:47: Das ist eine Strahlsituation die kann man glaube ich gar nicht genug herausstellen!

01:01:51: Und das gilt eben auch für ganz viele andere Projekte.

01:01:54: und dann ist es doch toll wenn alle Leute am Ende des Jahres sagen können wow die ganze Insel hat ne super Saison gehabt und wir waren alle erfolgreich.

01:02:03: und es geht weiter.

01:02:04: Ich

01:02:04: glaube, am Ende ist jedes gute Angebot für den Gast auch ein gutes Angebot.

01:02:08: Für Borkomerinnen und Borker.

01:02:09: Ja

01:02:09: total!

01:02:10: Weil natürlich

01:02:11: all die Infrastruktur, die die Gäste nutzen können wir auch nutzen und desto mehr es davon gibt und destso besser aufgestellt ist das so schöner wird auch das Leben für uns ganz

01:02:18: genau.

01:02:19: Und ich bin absolut deiner Meinung Trixie.

01:02:24: aber ich sehe auch Vielleicht liegt es jetzt an meiner Generation oder wie auch immer.

01:02:30: Ich sehe da ganz viel Hoffnung, weil ich das Gefühl habe, dass gerade in meiner Generation sich da echt ein Wandel vollzieht.

01:02:37: Wir haben einen Generationswechsel auf der Insel, das merkt man bei den Immobilien und bei den Geschäften.

01:02:42: Das merkt viele Leute in vielen Bereichen wo jüngere Menschen Verantwortung übernehmen.

01:02:47: Und ich habe das Gefühl Wir vielleicht schaffen auch über gewisse Unterschiede hinweg, positiver miteinander zu arbeiten als das vielleicht früher der Fall war.

01:02:59: Absolut!

01:02:59: Es ist genau das was schon passiert und was noch im großen Stil noch mehr passieren muss einfach weil denke ich das erkennt man einfach dass man nur gemeinsam ist man stark ist einfach so gerade in so einer Situation auf so einem kleinen Ort hier.

01:03:13: das ist ganz ganz wichtig dass sowas funktioniert ne?

01:03:16: Das

01:03:16: geht nun miteinander.

01:03:17: Genau bis miteinander.

01:03:18: Aber das mit dem Puzzle, was du vorhin gesagt hast.

01:03:20: Das ist ja eine ganz wichtige Frage!

01:03:23: Und zwar würde mich interessieren... wie zeigt sich das in eurem klassischen Alltag?

01:03:29: Ihr seid jetzt hier unten an der Promenade, ihr seid am Motspot, ihr kriegt alle Meinungen mit, ihr klickt alle Geflüßregungen mit den Gästen und der Mitarbeiter und die Leben, denn es sind ja auch natürlich wahnsinnig viele Gäste, die hier gehen, hierher kommen, klar im Winter noch jetzt.

01:03:45: Wie zeigt sich dies, dass die Insel oder dass diese Puzzleteile nicht ineinandergreifen, das so jeder sein zu macht und das nicht miteinander gearbeitet wird an der Zukunft der Insel.

01:03:54: Wie ist das noch am Alltag?

01:03:56: Ich kann das erst mal gar nicht unterschreiben weil ich glaube es gibt solche und solche.

01:04:02: also es gibt sicherlich immer wieder Konflikte und es gibt Herausforderungen und es gib einzelne Nörgelköpfe die auch mal querschlagen.

01:04:12: aber im Grunde genommen... funktioniert die Gemeinschaft auf der Insel gut.

01:04:18: Das haben wir in Corona gesehen, das haben wir auch in anderen Herausforderungen.

01:04:22: bei Klasum haben wir es gesehen wie gut eine Insel doch auch zusammenstehen kann auch wenn das ein schwieriges Thema ist und auch wenn wir da sicherlich nicht alle einer Meinung sind.

01:04:37: Da darf man ja auch unterschiedlicher Meinung sein.

01:04:39: aber ich glaube ich glaube die Diskussionskultur verändert und man versteht nur, weil man unterschiedlicher Meinung ist kann man trotzdem an einem Tisch zusammensetzen und ein Bier trinken.

01:04:52: Das ist aber so wichtig!

01:04:53: Weil eine unterschiedliche Meinung führt ja eigentlich normalerweise zu guten Ergebnissen.

01:04:58: So funktioniert Demokratie im besten Fall.

01:05:00: Und es geht ja nicht um Recht haben sondern das Beste für eine Gemeinschaft finden und es geht nicht um die Interessen einzelne sondern es geht darum gemeinsam etwas für alle gutzumachen.

01:05:14: wie du schon sagst, das funktioniert auch schon besser und ich sage mal so wir sind hier unten direkt nebeneinander.

01:05:18: Wir besprechen uns, wer kann was funktionieren?

01:05:22: Und wir empfinden uns glaube ich nicht als Konkurrenten sondern wir wissen beide dass wenn es hier gut funktioniert funktioniert's für uns alle gut.

01:05:31: ja und Frieda hat andere Gäste als wir haben.

01:05:34: zum Beispiel sie hatten ganz anderes Konzept also das eine schließt ihr das andere überhaupt nie aus.

01:05:40: und das ist aber wie man sich gegenseitig wie kann man gemeinsame Projekte machen, ob es bei uns jetzt hier Kurhaus zum Beispiel ist?

01:05:47: Mit Sommer.

01:05:48: Mit Sommer

01:05:49: genau war super!

01:05:50: Die Bismarckstraße macht auch toll ihre Events da gemeinsam zusammen.

01:05:54: also da sieht man diese unterschiedlichen Bereiche muss ich aber trotzdem noch mal sagen das sind ja immer die Unternehmer die miteinander.

01:06:01: und dann gibt's noch Menschen die sind in der Politik und die sagen uns manchmal was wir machen sollen obwohl sie gar nicht so nah am Gast sind.

01:06:11: Ich weiß ja nicht, was das Ergebnis der Wahl sein wird.

01:06:14: Wenn dieser Voltgas ausgestrahlt ist... Also in Hinblick darauf, dass wir das jetzt noch nicht ahnen können, ist auch da glaube ich Zeit für einen Generationswechsel.

01:06:28: Ich wünsche mir an dem Punkt, dass auch da einige junge Leute es geschafft haben mit in die Politik zu kommen und wünschen mir, diese Kultur einzukält dass diese parteipolitischen, egoistischen... Ich habe recht Gedanken oder ich möchte meinen Stiefel durchsetzen.

01:06:50: Aber welche Motive da auch immer hintersteigen?

01:06:52: Das ist mir am Ende total egal!

01:06:55: Die Entscheidungen, die getroffen werden und die Diskussionen, die geführt werden miteinander getroffen.

01:07:00: Und dass man sich in den Augen gucken kann und sagen kann weißt du was?

01:07:03: Ich halte von der Idee überhaupt nichts.

01:07:05: aber wenn dir das wichtig ist dann lass uns die Lösung finden.

01:07:07: oder dass man eben auch sagt Wenn ich etwas ablehne und das fehlt mir oft Dann habe ich eine tolle neue idee und lasst uns darüber diskutieren.

01:07:14: Oder wie können wir unsere Ideen zusammenbringen und das Beste daraus machen.

01:07:17: dieses etwas nur ablehnen ohne Eine alternative vorzubringen finde ich auch immer bisschen schwierig das stimmt.

01:07:23: Aber spürt ihr Unterstützung?

01:07:27: Ganz unterschiedlich.

01:07:28: Ich meine jetzt, also nicht aus dem Dünne-Mascher.

01:07:30: Ich mein jetzt was du gerade angesprochen hast, Trixie.

01:07:32: Spürt Ihr Unterstützung genügend Unterstützung bisher wie aus politischen Ebenen kommen oder aus Ebenenden die so ein bisschen ob und drunter liegen, die dazwischen sind, die Dinge entscheiden... Spürte das Genugend?

01:07:44: Ich würde sagen es ist ganz unterschiedlich.

01:07:46: Das ist auch immer wieder eine Frage Butterbeidefische, das ist sicherlich von einigen Seiten sehr positiv.

01:07:53: Von anderen Seiten ist es nicht positiv.

01:07:55: Einige Leute setzen ihre persönlichen Querelen fort und machen einem deshalb das Leben schwer.

01:08:00: Das ist leider Gottes so.

01:08:02: Das Thema Neid hat ich vorhin schon mal abgesprochen.

01:08:04: Da geht's gar nicht darum ob jemand eine Sache gut macht oder nicht.

01:08:07: Und dann gibt es aber wieder ganz viele Menschen die einen unterstützen wie sagen... Toll, dass es euch gibt.

01:08:16: Was ihr macht?

01:08:16: Wir finden das super!

01:08:18: Es haben sich auch schon so viele Sachen positiv geändert.

01:08:22: Wenn ich denke, dass man früher auf der Bismarckstraße um zehn Uhr seine Mobile-Jahre an die Wand angeschlossen hat und eine Kette drum gemacht hat... Man musste alle Fenster zu machen übrigens auch damals am Anfang Matrix.

01:08:33: Dann stand spätestens um zehn die Polizei und hat mir dann gesagt, ich müsste alle Fenstern Türen schließen weil wir ja so laut sein Tolle Events haben, wir haben Leben auf der Promenade.

01:08:44: Wir haben Leben in der Stadt und das kann alles funktionieren und es funktioniert ja auch super.

01:08:49: Haben wir glaube ich ganz, ganz positive Entwicklungen die eben ja auch nur mit der Unterstützung der Politik stattfinden können.

01:08:58: Und ich denke auch dass das auch in Zukunft so weitergehen wird gerade weil wir diesen wie du schon sagst Generationswechsel hat von jungen Menschen die wieder ganz anders auf diese Insel gucken die ganz anders vernetzt sind auch glaube ich anders miteinander umgehen.

01:09:14: Ich tippe der Umgang, der Respekt untereinander die Wertschätzung und die Augenhöhe das ist einfach das was wichtig ist und ich glaube das geht nur wenn genug Menschen an dieser Kultur arbeiten und wenn genug irgendwie negativ drauf sind oder das nicht leben, dann wird die Kultur so sein.

01:09:37: Aber dass es mehr Menschen gibt, die das Ganze positiv betrachten, die miteinander vernünftig umgehen, desto besser wird's auch werden weil dann wird der Anteil immer kleiner der Leute.

01:09:47: und wir wollen ja gerade diese positiven Menschen auf unserer Insel halten!

01:09:52: Wir haben so viele gute junge Menschen, die tolle Ideen haben, die gut ausgebildet sind.

01:09:59: Die müssen sich in einer positiven Kommunikationskultur auch wiederfinden.

01:10:03: Und wir wollen ja nicht, dass sie die Insel verlassen und nicht wiederkommen.

01:10:07: Gerade das ist so wichtig, dass wir Sie hier erhalten und dass Borkup da mit seinen Kindern eine gute Zukunft hat!

01:10:15: Ist das nicht eine der größten Herausforderungen für euch jetzt?

01:10:17: Wenn ihr seht, gebraucht natürlich Arbeitgeber von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Häusern.

01:10:22: Also hier in den beiden wirklich großen Locations und gerade für den Sommer ist es nicht einer der schwierigsten Herausforderungen, die zu kommen einmal aber auch aufzuhalten hier.

01:10:32: Nee, sehe ich nicht so.

01:10:33: Das

01:10:33: war mal so... Das war mal so der bogische Tierart Küsschen.

01:10:41: Das war also, das war definitiv mal so und wie gesagt muss jetzt wieder sagen vor dreißig Jahren

01:10:46: usw.,

01:10:46: da war das eine ganz andere Geschichte.

01:10:49: Also es ist heute sehr viel einfacher Personal zu finden finde ich.

01:10:52: Es gibt immer noch Bereiche.

01:10:54: Kannst mich korrigieren aber Küche ist immer das größte Problem.

01:10:57: Gute Köche Hallo liebe Köche wenn ihr nach Borkum kommen möchtet.

01:11:00: es gibt ja Ganz ganz viele tolle Locations die auf euch warten.

01:11:06: Ich glaube, das ist immer der schwierigste Bereich.

01:11:09: Ansonsten haben wir ja eine ganz tolle rumänische Community, die hier lebt und arbeitet auch ihre Zukunft hier gefunden hat und die Borkum als Mittelpunkt des Lebens jetzt auch hat.

01:11:26: Und da gibt es eben ganz viele wertvolle Menschen in unseren Betrieben arbeiten die gar nicht wegzudenken sind eigentlich.

01:11:35: Also

01:11:36: wir sehen es ja auch hier an den Zahlen, der Anteil der unter- und zwanzigjährigen wächst sogar, der Anzahl der ausländischen Mitbürgerinnen, der wächst auch... Der Anteil, der singt!

01:11:47: Und was mir Sorgen macht ist der Antteil derer zwischen fünfundzwanzig und fünfundfünfzig.

01:11:51: da haben wir ein Problem.

01:11:53: Mein Team ist auch im Schnitt unter dreißig, wir sind jetzt mit dem Kiosk und hier auch knapp dreißige Leute.

01:11:58: Und die sind jung das ist okay aber die gehen noch alle nochmal weil ab diesem Zeitpunkt wo es Richtung Familie geht, wo es richtung Lebenaufbau und Altersvorsorge etc.

01:12:10: geht dann muss man sich die Frage stellen was kann so eine Insel für diese Menschen bieten?

01:12:15: Das fängt mit dem Thema Wohnraum an ja das geht weiter über Ausbildungs- und Bildungsmöglichkeiten, die du hast.

01:12:21: Dann kannst du hier auf der Insel vielleicht irgendwann mal ein Fachhabie oder eine Abitur erwerben.

01:12:27: Und was macht mein Partner?

01:12:28: Meine Partnerin... Also ich bin Arzt oder ich habe irgendeinen Beruf aber hat meine Partnerin auch eine Karrierechance auf dieser Insel.

01:12:39: Ich glaube das ist auch ne große Herausforderung dass wir auch da Attraktiver für Menschen in dem Alter werden und vielleicht auch nochmal andere Geschäftsweige aufbauen oder dafür attraktiv werden, damit es einfach auch für Familien interessant ist.

01:12:55: Und toll ist, auf dieser Insel zu leben.

01:12:57: Ja also das Thema Kino haben wir glaube ich schon auch rauf-und runter schon mal gerödelt überall.

01:13:03: aber das sind halt so Dinge Die, die wichtig sind für eine Gemeinschaft auch.

01:13:09: und da kommen wir wieder zu dem Thema.

01:13:11: Wie wichtig ist der Badegast für uns?

01:13:13: Wenn wir den Badegas eben auch ganz viel in der Vor- und Danachsaison hätten oder vielleicht auch mehr dann würden sich bestimmte Geschäftszweige oder Ideen oder wie auch ein Kino einfach mehr lohnen.

01:13:25: und du als hier ansässig lebender Mensch, Borcoma oder wie immer... wie wir uns ja nennen, hast dann da was von.

01:13:33: Und dein Leben wird erfüllter qualitativ hochwertiger als auch immer.

01:13:37: und da kommen wir auch wieder zum Thema Konkurrenz.

01:13:41: Jemand der sich entscheidet hier zu leben hat natürlich auch überall die Möglichkeiten und Vergleich.

01:13:46: Wie kann ich vielleicht auf einer anderen Insel besser leben oder sonst wo?

01:13:49: Was bietet das meiner Familie und so?

01:13:51: Und da stehen wir auch in einem Konkurrentskampf und müssen den Menschen, die zu uns kommen, ja auch etwas bieten um sich wohlzufühlen.

01:13:59: Wenn wir annehmen, wir ziehen hundert neue Einwohnerinnen an oder zweihundert.

01:14:05: Dann sind da vielleicht auch wieder zehn Handwerker dabei, was uns auch wieder hilft.

01:14:08: Da sind wieder fünf Ärzte dabei, da sind wieder die Lehrerinnen dabei oder Pflegekräfte.

01:14:13: Also es hat eigentlich ganz viele Vorteile zu generieren und attraktiver zu sein für Menschen hier zu leben und überhaupt die Möglichkeiten zu schaffen sich hier ein vernünftiges Leben aufzubauen.

01:14:26: Trixich, weißt

01:14:28: du?

01:14:28: Du musst auf den Fieger rücken.

01:14:30: Nee, morgen geht's los.

01:14:32: Morgen?

01:14:32: Ja, erst mal aufs Festland.

01:14:33: Okay!

01:14:35: Eine Frage habe ich noch erst beide... Ich hab drei Wünsche bei der Insel, die müsst ihr euch jetzt einigen.

01:14:40: Einigen?!

01:14:41: Einigen!

01:14:41: Oh, da müssen wir aber immer ins Hinterzimmerchen hier einigen!

01:14:45: Darf jeder drei wünschen?

01:14:48: Also ich glaube, wir würden uns beide mehr Entertainment und Festival ... Etwas neu modischer vielleicht wünschen.

01:14:57: Durchaus?

01:14:57: Kann ich das so sagen, also... So eine Promenadenfähte zurück übersetzt in die heutige Zeit.

01:15:05: Das vielleicht auch, aber das ist immer ein bisschen schwierig wettertechnisch.

01:15:09: Es müsste so ein bisschen mehr übers Jahr verteilt sein.

01:15:11: also diese unterschiedlichen Sachen die man machen kann müssten ein bisschen über das ganze Jahr stattfinden und nicht immer so geballt damit wir also auch in anderen... das muss ja jetzt kein Riesenbombenfestival sein, aber diese Art von Angeboten müssen den Jahreszeiten entsprechend mehr stattfinden finde ich noch.

01:15:28: Ne Angebote in der Vor- und Nach- und Neben-Systeme?

01:15:31: Ja auf

01:15:31: alle Fälle!

01:15:32: Also eben auch Leute Wenn du gerne deinen Betrieb zwölf Monate auflassen möchtest, dass sich das in Anführungszeichen auch lohnen kann und so weiter.

01:15:42: Das ist einfach eine attraktive Sache, weil es ist doch schön wenn du deinen Angestellten zwölfe Monate einen Job garantieren kannst.

01:15:47: Das hält Menschen eben auch auf der Insel!

01:15:50: Und es ist auch so – das vergessen glaube ich viele Leute – wenn ich nur ein Saisonpersonal habe was mich nachher für vier fünf Monate verlässt.

01:15:56: die nehmen ihr ganzes Geld, was sie verdient haben und gehen damit weg.

01:16:02: Das ist ein ganz großes Kapital, was der Insel verloren geht.

01:16:05: Also es ist doch schöner wenn ich hochwertige gute Arbeitsplätze schaffe.

01:16:09: die zwölf Monate gehen und Ich habe die Leute hier die haben ihre Familien hier und so weiter.

01:16:13: das ist glaube ich sehr sehr wichtig.

01:16:14: Es war aber erst einen wunderschönen

01:16:16: Wunsch.

01:16:16: zweiter

01:16:17: festliche Aktivitäten verteilte.

01:16:19: ich hab einen ganz großen wünschen Entweder die Nordseeklinik oder das WSA-Gelände, oder Kultur in so einem Gezündnis.

01:16:27: Es ist mir egal aber ein geiles Wellness Hotel, Wellness Angebot, dass wir auch nutzen können weil ich hätte total Bock mit Blick aufs Meer eine Massage bei uns zu bekommen.

01:16:37: Also ich glaube da sind wir auch tatsächlich Thema Entwicklung leider ein bisschen hinten ran und unser Tourismus braucht es auch.

01:16:45: Neusturm!

01:16:46: Dass

01:16:46: wir eben auch im Vor- und Nachsaison gut... gut funktionieren können.

01:16:49: Ich finde auch toll, das gibt es ja auch viel tolle Familienhotels wo man beides hat.

01:16:53: Wo die Mutti's und Puppies sich verwöhneln können, die Kinder werden entertaint und damit würde man zwei Fliegen mit einer Klappe sogar

01:17:01: schlagen.

01:17:02: Noch eins?

01:17:03: Wir haben noch einen

01:17:05: feste.

01:17:06: Das

01:17:07: sieht sich schon mal gut an!

01:17:08: Also ich finde also das ist ja immer mein Thema aber eigentlich ist es dein Thema auch Gemeinschaft dass die Gemeinschaft eine Gemeinsschaft ist, die das erkennt.

01:17:17: Dass sie gemeinsam gut und besser funktioniert und diese Netzwerke und die Schnittstellen noch intensiver genutzt werden und man sich gegenseitig unterstützt, sich auch an dem Erfolg des anderen erfreut und sagen wir mal vielleicht eine positive Grundeinstellung?

01:17:37: Ich würde

01:17:37: es anders formulieren ich würde sagen... Weniger Angst vor Veränderung und mehr Mut für Entwicklung.

01:17:44: Und Neugier und Begeisterung.

01:17:46: Oh Gott,

01:17:46: dann habe ich auch noch einen vierten Wunsch!

01:17:48: Jetzt wird es aber... Die wundernlangen Vermutungen...

01:17:53: Also Thema Natur und unsere Umwelt hier einfach auch, weil das ist ja auch ein ganz großer Punkt der für uns als Inselkinder immer sehr wichtig ist, dass uns das hier alles so erhalten bleibt, dass wir Und unsere Kinder auch weiter diese Zukunft haben, um hier unseren Leben und unseren Tourismus auch weiter so spielen zu können.

01:18:16: Und auch dieses Leben hier leben zu dürfen.

01:18:19: Das finde ich noch sehr wichtig, auch wenn es jetzt nur vier Wünsche waren.

01:18:23: Aber das ist ja ein Wunsch den Frieder dann auch!

01:18:25: Ich würde

01:18:29: sogar noch ein Stück weitergehen und sagen, wenn wir hier das Powerhouse Europas vor der Haustür haben mit regenerativen Energien, Dorfschuhe

01:18:35: etc.,

01:18:36: dann darf Borkum jetzt auch mal davon profitieren.

01:18:38: Ja absolut!

01:18:39: Und da vielleicht im Zuge dessen auch selber klimaneutral werden oder finanziell so unterstützt werden dass wir hier viel Klimaschutz vorantreiben können.

01:18:48: Ganz genau und wir sind sehr besonders.

01:18:51: Also, bitte schön.

01:18:52: Dann sollen sie uns auch mal ein bisschen heraushalten.

01:18:54: Sonst trägt sie das mehr nicht mehr für heute!

01:18:56: Ich glaube

01:18:57: jetzt haben wir auf den Titel gesungen.

01:18:58: Nein

01:18:58: unbedingt nicht!

01:19:02: Oh Gott...

01:19:03: Dann möchte ich mich bei euch noch einmal ganz herzlich bedanken.

01:19:04: Ich fand es war echt nett und faszinierend.

01:19:06: Ja, fahre ich ganz fast eineinhalb Stunden.

01:19:08: Danke für

01:19:08: deine Zeit und super!

01:19:09: Ihr wünscht

01:19:10: dir einen guten Rückwirk.

01:19:11: Vielen Dank!

01:19:12: Und wir

01:19:12: sehen uns auf dem anderen Ende der Welt.

01:19:14: Ja... Und Freda, gehen Sie nachher in die letzten Saison?

01:19:16: Danke!

01:19:16: Ich gucke hier gerade so schön auf den ganzen Kitesurfer.

01:19:18: Das ist heute ein perfektes Kitesurf-Wetter.

01:19:20: Auch wieder bunt!

01:19:21: Und ich denke das ist für mich das Sinnbild genau für Bockung.

01:19:25: Es ist ausartig.

01:19:25: Sehr schön!

01:19:25: Vielen

01:19:25: Dank euch!

01:19:26: Danke!

01:19:26: Für nächste Zeit!

01:19:26: Danke schön!

01:19:31: Ja, das war also die zweite Folge Tiden mit Freda & Trexy.

01:19:37: Sehr inspirierend, sehr interessant und vielleicht auch mal ein ganz neuer Blickwinkel.

01:19:41: Wenn euch die Folge gefallen hat, abonniert gerne die Kanäle auf Spotify, YouTube oder hier bei Apple!

01:19:48: Eine Ankündigung habe ich heute noch – und zwar die nächste Folge Tiden.

01:19:52: Die möchte ich heute etwas genauer ankündigen, das wird eine ganz besondere Folge auch.

01:19:56: Wir werden diese Folge nämlich live aufnehmen bedeutet?

01:19:59: Ich werde mich ins Deval festsetzen einer schönen neuen schnuckligen Location auf Borkum.

01:20:05: Dort werde ich zwei Gäste haben.

01:20:06: Wir kriegen die Sessel, wir kriegen Mikrofone und werden diese Folge live aufnehmen.

01:20:10: das heißt jeder kann live dabei sein.

01:20:13: Als Gast.

01:20:14: große Überraschung!

01:20:15: Wir werden eine lebende Legende da haben nämlich DJ Fokko als Zeuge des Nachtleben der Vergangenheit wie man so schön sagt.

01:20:24: Ich habe ihn selber noch nicht kennengelernt

01:20:27: macht

01:20:27: es für mich nochmal umso spannender das Ganze.

01:20:30: Und als zweiten Gast Passend dazu DJ Boogie.

01:20:33: Also wir werden zwei DJs da haben, den einen aus der Vergangenheit in einem so bisschen der DJ der letzten Jahre.

01:20:38: für mich sehr interessant.

01:20:39: ich denke auch mit Sicherheit ein sehr nettes Gespräch was ihr dann eben gerne vor Ort genießen könnt vielleicht bei dem netten Getränk oder etwas zu essen oder natürlich wieder wie gehabt auf den Kanälen hier denn die Folge wird natürlich auch wieder online gehen.

01:20:52: also bis dahin Füße in den Sand, die Nase in den Wind und die Kopfhörer auf D-One Bis demnächst!

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